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49-Jähriger zu Bewährungsstrafe verurteilt

Erstes Urteil im Missbrauchsfall Lügde

DETMOLD/LÜGDE. Erstes Urteil im Missbrauchsfall Lügde: Wegen Anstiftung und Beihilfe zum teils schweren sexuellen Missbrauch von Kindern hat das Landgericht Detmold am Mittwoch den 49 Jahre alten Heiko V. zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung.

veröffentlicht am 17.07.2019 um 20:54 Uhr
aktualisiert am 18.07.2019 um 07:27 Uhr

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Der Mann aus Stade soll 2010 und 2011 in mindestens vier Fällen per Webcam-Übertragung am Missbrauch von Mädchen auf dem Campingplatz im Lügder Ortsteil Elbrinxen teilgenommen haben. Das Gericht hatte das frühe Geständnis des bislang nicht vorbestraften Heiko V. bereits am ersten Prozesstag zugunsten des 49-Jährigen gewertet. Das Landgericht hatte dieses Verfahren am zweiten Tag im Hauptprozess gegen Andreas V. (56) und Mario S. (34) abgetrennt. Im Gegensatz zu diesen beiden Männern war Heiko V. nie auf dem Campingplatz, wo über Jahrzehnte hinweg wohl mehr als 50 Kindern vielhundertfach sexuelle gewalt angetan wurde. Der Prozess gegen die beiden Ex-Dauercamper wird am 1. August fortgesetzt.



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