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Kreissiedlungsgesellschaft legt Zahlen vor – und die können sich sehen lassen

Ergebnis verbessert

Hameln-Pyrmont. Der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Bartels, seine Stellvertreterin Ursula Wehrmann und Geschäftsführer Joachim Kruppki sind sich einig: „Die Kreissiedlungsgesellschaft punktet mit Qualität.“ Dass das mehr als nur ein Werbespruch ist, haben die drei bei der Gesellschafterversammlung im Scheunencafé in Ockensen mit eindrucksvollen Zahlen untermauert.

veröffentlicht am 24.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

Autor:

Ernst August Wolf
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Knapp eine halbe Million Euro beträgt der planmäßige Jahresüberschuss 2015. „Das sind knapp 100 000 Euro mehr als im Vorjahr“, so Peter Bar-tels. 91 Prozent der Gesamterträge der Kreissiedlungsgesellschaft entfallen auf Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung. „Das ist unser Kerngeschäft“, so Wehrmann.

Gesellschafter der KSG sind alle Städte und Gemeinden im Landkreis sowie die Stadt Polle aus dem Landkreis Holzminden. Zumeist waren die kommunalen Spitzenbeamten nach Ockensen gekommen und verteilten Lob dafür, dass die Zahl der Wohnungskündigungen stark rückläufig ist und die ohnehin schon niedrige Leerstandsquote 2014 noch einmal auf 1,4 Prozent abgesenkt werden konnte. „Gerade mal 13 Wohnungen stehen leer“, so Bartels. Vergleichbare Organisationen rangierten um die acht Prozent.

Rund eine Million Euro fließt derzeit in die Instandhaltung und Modernisierung des Bestandes. „Schwerpunkt dabei ist die energetische und die Bad- und Fußbödeninstandsetzung“, so Geschäftsführer Kruppki. Zudem erfolge bei einer Wohnungsrückgabe zur Wiedervermietung automatisch eine Erneuerung der Einganstüren mit entsprechendem Schallschutz sowie eine umfangreiche Dachdämmung. Für 2015 stehe mit der Sanierung und dem Umbau der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule in Bad Münder das größte Baubetreuungsprojekt seit Gründung der KSG im Jahre 1947 an, so Kruppki. „Das hat ein Volumen wie alle Projekte der vergangenen zehn Jahre zusammen.“ Außerdem ist die Erneuerung der Holzfenster im Emmerthaler Rathaus geplant. „In Bad Münder geht es um etwas mehr als vier Millionen, in Emmerthal um 300 000 Euro.“ Weder gäbe es bei der KSG soziale Brennpunkte noch sei der demografische Wandel Thema, so Bartels.

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