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Betriebsrat übt Kritik / Konzernsprecher: Auswirkungen auf einzelne Standorte noch offen / Morgen Versammlung in Grohnde

e.on-Pläne verunsichern AKW-Beschäftigte

Emmerthal/Düsseldorf. Die Pläne zum radikalen Umbau des e.on-Konzerns trafen gestern viele Beschäftigte des Atomkraftwerkes Grohnde völlig unvorbereitet – entsprechend am Boden war die Stimmung. „Sie fühlen sich vor den Kopf gestoßen“, sagte Betriebsratsvorsitzender Thomas Gerl. Dem Konzern warf er eine verfehlte Unternehmenspolitik vor, die nun durch die Umstrukturierungen bereinigt werden solle. „Ich persönlich fühle mich schon betroffen, dass Mitarbeiter unter dem Größenwahn mancher Vorstände heute leiden müssen“, kritisierte Gerl, dass e.on Milliardensummen in Spanien versenkt habe, auch in Italien Millionen fehlinvestiert worden seien. Seiner Meinung nach hätten die Einnahmen in Deutschland bleiben sollen, wo Milliarden erwirtschaftet worden seien, statt auf „Einkaufstour zu gehen und als Global Player aufzutreten“, sagte der Grohnder Betriebsrat.

veröffentlicht am 01.12.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:21 Uhr

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