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Kommunen treten neuer Energie-GmbH bei

e.on-Nachfolger kurz vor dem Start

Weserbergland. Die endgültigen Verträge zwischen den Kommunen und der e.on Energie AG sind zwar noch nicht unterschrieben, doch die Startlinie ist fast erreicht: Mit ihren Unterschriften haben gestern im Paderborner Unternehmenssitz der e.on Westfalen Weser AG 48 Bürgermeister, Landräte und von den Kommunen Bevollmächtigte den Beitritt zum neuen kommunalen Unternehmen Westfalen Weser Energie GmbH & Co KG erklärt. Verbindlich haben sie mitgeteilt, in welcher Höhe sie Anteile am neuen Unternehmen übernehmen werden.

veröffentlicht am 25.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

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Unter den 48 Beteiligten halten Paderborn mit 22,3 Prozent und Herford mit 21,3 Prozent die größten Anteile. Die beiden Städte hatten bisher über die Herforder Paderborner Beteiligungsgesellschaft 21,2 Prozent der Aktien an der e.on Westfalen Weser AG gehalten, weitere 16 Prozent waren im Besitz von 33 weiteren kommunalen Gebietskörperschaften. Neu hinzugekommen sind 13 Städte und Gemeinden. So halten künftig die Stadt Lügde 0,53, der Flecken Ottenstein 0,09 und die Gemeinde Heyen 0,03 Prozent des neuen Unternehmens. Hameln-Pyrmont – bereits beteiligt an e.on Westfalen Weser – übernimmt 0,63501 Prozent.

„Wir haben damit die letzte Hürde genommen und alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rekommunalisierung der e.on Westfalen Weser geschaffen“, zeigt sich Paderborns Bürgermeister Heinz Paus zufrieden. Gemeinsam mit seinem Herforder Kollegen Bruno Wollbrink war er als Verhandlungsführer der kommunalen Seite tätig. In umfangreichen Verhandlungen und einem eineinhalb Jahre währenden Prozess, so heißt es, hätten die beteiligten Kommunen die Basis dafür gelegt, dass das Aktienpaket der e.on Energie AG in kommunale Hände wechseln könne. Der Energiekonzern e.on hält bisher 62,85 Prozent der Anteile an der e.on Westfalen Weser AG, die unter anderem aus dem Traditionsbetrieb Wesertal hervorgangen war.red



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