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CDU in Hameln-Pyrmont eröffnete den Europawahlkampf mit ihrem Kandidaten Burghard Balz in Hämelschenburg

Entschiedenes Nein zur Aufnahme der Türkei in die EU

Hämelschenburg (joa). Der Hamelschenburger Posaunenchor intonierte zünftig das Niedersachsenlied, man beschwor Geschlossenheit und gab sich betont als Volkspartei: Im Schlosscafé Hämelschenburg war am Freitagabend Wahlkampfauftakt der Union angesagt. Und das mit Burghard Balz, dem CDU-Europawahl-Kandidaten für den Bezirk Hannover und damit auch für die hiesige Region als Hauptredner.

veröffentlicht am 17.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

Burghard Balz
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Matthias Koch, Vorsitzender der Jungen Union, auf deren Initiative der Wahlkampfauftakt in Hämelschenburg zurückgeht, nannte als vorrangiges Ziel dieses Wahlkampfes, angesichts der Wahlmüdigkeit wieder mehr Bürger, und vor allem auch junge Leute, an die Urnen zu kriege. Und das erhofft sich die Union durch geschlossenes Auftreten, weshalb beim Wahlkampfauftakt neben der CDU Hameln-Pyrmont auch deren Mittelstandsvereinigung, Junge- und Senioren-Union mit am Tisch saßen.

Und auch Partei-Prominenz aus dem Landtag – Ursula Körtner und Otto Deppmeyer – sowie Bundestagsabgeordneter Hans Peter Thul appellierten nicht nur dafür, Balz zu wählen, sondern warben mit Nachdruck dafür, überhaupt zur Wahl zu gehen, „weil Entscheidungen aus Brüssel immer wichtiger werden.“

Klare Worte dann 23 Tage vor der Europawahl vom Kandidaten Burghard Balz, Jahrgang 1969, Banker und Jurist, Platz 4 auf der Landesliste. Seiner Meinung nach hat die EU nicht nur „einen Kontinent ohne Grenzen“ ermöglicht, sondern sich mit ihrem Euro in den vergangenen Monaten auch „als Bollwerk auf den internationalen Finanzmärkten“ erwiesen. Ziel der nächsten Jahre sei es deshalb, den Euro stark und stabil zu halten.

Entschieden sprach sich Balz gegen weitere EU-Mitgliedstaaten aus. Jetzt gelte es vielmehr, die Zusammenarbeit der derzeit 27 Mitglieder zu konsolidieren und zu optimieren. Die Türkei erklärte er für „mittel- bis langfristig nicht beitrittsfähig“. Mit Blick auf ein mögliches Inkraftteten des Vertrages von Lissabon prognostizierte der Schaumburger, „dass das Europäische Parlament künftig mehr Rechte und Aufgaben bekommen könnte.“ Schon deshalb warb auch er um möglichst zahlreichen Urnengang.

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