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Schulausfall, Busse fahren nicht

Eisregen-Alarm! Extreme Glätte am Montag

Am Montag zieht von Westen ein Tiefausläufer mit milder Atlantikluft heran. Er bringt in den westlichen Landesteilen Regen mit Glatteisbildung. Erst später sind dann auch die anderen Landesteile gefährdet.

veröffentlicht am 15.02.2021 um 09:56 Uhr
aktualisiert am 15.02.2021 um 11:02 Uhr

Montag früh besteht im Westen Deutschlands erhebliche Glatteisgefahr. Der Grund: Nach nochmals frostiger Nacht kommt am Morgen vom Emsland bis zum Niederrhein Regen an, der auf den noch gefrorenen Böden zu gefährlicher Glätte gefriert. Nur anfangs sind vereinzelt Schneeflocken dabei. Tagsüber steigen die Temperaturen rasch über den Gefrierpunkt und die Glättegefahr nimmt ab. Dann droht jedoch in der Landesmitte Glätte. Dort fällt zwar anfangs Schnee, doch geht dieser nach und nach in Regen über und das Glätterisiko nimmt deutlich zu.

Die Woche in Niedersachsen und Bremen startet mit einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes: Vom Westen her ist am Montagmorgen mit gefrierendem Regen zu rechnen und damit mit erheblicher Glatteisgefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Es sei mit erheblichen Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr zu rechnen. Trotz Unwettergefahr war die Verkehrslage auf Niedersachsens Autobahnen am frühen Montagmorgen aber noch ruhig. „Die Straßen sind trocken, es gibt keine Unfälle“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Braunschweig.

Der Regen ziehe im Laufe des Tages in Richtung Osten, wo er in Schnee übergeht. Hier soll es zwischen 3 und 10 Zentimeter Neuschnee geben. Auch im Osten von Niedersachsen gebe es örtlich Glatteisgefahr, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte. „Autofahrer müssen vorsichtig sein“, erklärte er.

Die Temperaturen bewegen sich am Montagmorgen im Westen Niedersachsens bei plus einem Grad. An der östlichen Landesgrenze ist es bei minus 3 bis minus 10 Grad deutlich kälter. Am Tag liegen die Höchstwerte im Emsland zwischen plus 2 und 4 Grad, zwischen Hamburg und Göttingen zwischen 0 und 2 Grad.

Schulausfall am Montag

Der Landkreis hat am Montag mitgeteilt, dass der Präsenzunterricht und die Notbetreeung ab 14 Uhr ausfallen. Die Öffis werden ihren Verkehr ab 16 Uhr einstellen.

Glatteis und Frost: Regionalverkehr stark eingeschränkt

Aufgrund von Glatteis und strengem Frost ist der Regionalverkehr in Niedersachsen und Bremen stark eingeschränkt. An vielen Orten kann es am Montag zu Verspätungen und Ausfällen kommen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Am frühen Montagmorgen entfallen Züge zwischen Braunschweig und Schöppenstedt, Braunschweig und Herzberg, Göttingen und Einbeck-Mitte sowie zwischen Northeim und Nordhausen. Durch gesperrte Bahnsteige könne es außerdem dazu kommen, dass es keinen Halt gibt, etwa bei der S3 von Hannover in Fahrtrichtung Hildesheim. S-Bahnen zwischen Celle und Hannover Hauptbahnhof sowie die Expresslinie von Seelze nach Hameln fahren bis zum Tagesende nicht. Die anderen Einschränkungen sollen im Laufe des Tages schrittweise aufgehoben werden. 

Der Fernverkehr hingegen sei weniger eingeschränkt. Jedoch müsse weiterhin mit witterungsbedingten Verspätungen und Ausfällen im Laufe des Montags gerechnet werden. Auf der Strecke zwischen Kiel/Hamburg und Schweiz sowie Hamburg/Bremen und München verspäten sich Züge - sie werden zwischen Hannover und Göttingen umgeleitet. Bahnen von Stralsund über Hamburg nach Karlsruhe entfallen zwischen Hamburg und Karlsruhe. Auch Züge zwischen Berlin und Frankfurt, die über Braunschweig fahren, entfallen.



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