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Adventskalender: Geschmückter Hauseingang in Lügde

Einladend und geheimnisvoll

Der Adventskalender der besonderen Art – wir öffnen Türen für Sie. Täglich. Besonders schöne und auffällige Pforten und Tore, aber auch Türen, hinter denen sich eine ungewöhnliche Geschichte verbirgt.

veröffentlicht am 10.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

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Autor:

Claudia Guenther
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Lügde. Viele Wohnhäuser erstrahlen in der Adventszeit besonders festlich. Sabine Schmid in Lügde gehört zu den Menschen, die ihren Hauseingang besonders liebevoll geschmückt haben: Die zwei beleuchteten Fenster in der Seilerstraße wirken warm und einladend. In den Fenstern über den silbernen Tannenbäumen, weißen Engeln und Wichteln hängen weiße Schneeflocken, und Sterne und weißer Filz hängen wie Schnee an den Seiten herab.

An der Tür hängt ein weißer Kranz mit grünem Thuja und dem Schriftzug „Willkommen“. Die Tür ist eingerahmt von einer alten Holzpalette und Holzkisten. Die hat Sabine Schmid während eines Ostsee-Urlaubs auf dem Sperrmüll entdeckt. Jetzt beherbergen sie Engel, Wichtel, Sterne, Lichter und Tannengrün. „Ich finde es schön, wenn es so romantisch aussieht“, sagt die 53-Jährige.

Wenn sie morgens um 5 Uhr Kaffee kocht, erfüllen unzählige Lichter ihre gemütliche kleine Küche mit dem Charme eines Carl-Larsson-Gemäldes. „Ich mache kein großes Licht an. Wenn ich hier sitze und Kaffee trinke, dann beobachte ich die Leute draußen“, erzählt die Lügderin. Manchmal macht der einladende Anblick der Fenster Passanten so neugierig, dass sie sich ihre Nase an der Scheibe plattdrücken – bis sie merken, dass im Raum hinter den Fenstern jemand lebt. Doch gerade diese Offenheit birgt auch etwas Geheimnisvolles.

„Ich finde es schön, wenn es so romantisch aussieht“, sagt Sabine Schmid – hier vor ihrem Haus an der Lügder Seilerstraße. cg

Zu Heiligabend, wenn der Tannenbaum steht, wird das Wohnzimmer im ersten Stock mittags verschlossen. Geöffnet wird die Tür dorthin erst, wenn Sabine Schmid und ihre Familie aus dem Gottesdienst kommen. Ist das Glöckchen des Christkindes erklungen, dürfen zuerst die Kinder die Treppe hinauflaufen. Diesmal werden ihre zehnjährige Nichte mit Schmids einjährigem Enkelsohn Levin die Ersten sein. Die leuchtenden Augen des Kindes, das zum ersten Mal das Weihnachtsfest erlebt, werden für Sabine Schmid das schönste Geschenk sein.



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