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Hofreitschule feiert fünfjähriges Bestehen und Bückeburg am Wochenende 400 Jahre Marktrechte

Edle Reitkunst und ein historischer Markt

Bückeburg (bus). Als „eine Stätte der Kultur, wie es sie in dieser Form in Deutschland kein zweites Mal gibt“, hat Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe die Fürstliche Hofreitschule bezeichnet. Die Betreiberfamilie habe den Erfolg mit viel Energie, Engagement und Leidenschaft herbeigeführt. Das hörten Christin, Diana und Wolfgang Krischke gern, als sie gemeinsam mit zahlreichen Gästen jetzt das fünfjährige Bestehen ihres Lebenswerkes feierten.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

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Die Jubiläumsfeier führte im Reithaus und anschließend im großen Saal des Bückeburger Rathauses Kapazitäten und Koryphäen der europäischen Reiterwelt, aus Hofreitschulen und Pferdemuseen zusammen. Ausbilder der klassischen Reitkunst und Tierärzte nahmen ebenso teil wie Historiker und Mitglieder des reitkunstzugewandten Hochadels. Die Gäste waren außer aus Deutschland aus England, Frankreich, Österreich, Tschechien, Belgien und Dänemark angereist.

Im Mittelpunkt standen unterdessen die „Professoren zu vier Hufen“, die in einer faszinierenden Gala ihr Können unter Beweis stellten.

Einen weiteren Höhepunkt der Festfolge stellte die offizielle Eröffnung des Europäischen Dokumentationszentrums für Reitkultur und Reitkunst dar. In dem unter der Bückeburger Adresse Schlossplatz 4 residierende Zentrum soll der Geist der Aufklärung auferstehen. Kurz erläutert, soll es ein Bindeglied zwischen Buch und Praxis bilden. Konkreter formuliert geht es um das Aufweichen überholter Konventionen, die Verbreitung vernunftbasierter Lehren und das Zusammenführen alten und neuen Wissens mithilfe von Fachleuten, die sich zum Wohle des Pferdes zusammenfinden, um wissenschaftlich und kreativ, philosophisch und praktisch zu wirken. Das erläuterten der wissenschaftliche Leiter Dr. Robert Stodulka und die Beiratsmitglieder Professorin Dr. Christine Aurich und Eberhard Weiß.

Christin Krischke (v.li.), Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe,
  • Christin Krischke (v.li.), Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Diana Krischke (kniend), Christine Aurich, Robert Stodulka, Eberhard Weiß und Wolfgang Krischke feiern das fünfjährige Bestehen der Fürstlichen Hofreitschule. Fotos: bus

Aus Anlass des Jubiläums veranstaltet der Förderverein „Fürstliche Hofreitschule“ am Sonnabend, 16. Mai, und Sonntag, 17. Mai, ein Wochenende der offenen Tür.

Auf eine bereits 400-jährige Tradition blicht indes die Stadt Bückeburg an diesem Wochenende zurück: Am 4. Februar 1609 verlieh Graf Ernst den Bückeburger Bürgerinnen und Bürgern dieMarktrechte. Seit nunmehr 400 Jahren bestimmen der Wochenmarkt sowie der Frühjahrs- und Herbstmarkt als Jahrmärkte das Marktgeschehen in der historischen Residenzstadt. Zur Würdigung dieses Ereignisses wird am 16. und 17. Mai in Zusammenarbeit mit der „Historical World“ ein historischer Markt rund um den Marktbrunnen veranstaltet. Die Zeit vom 13. bis zum 19. Jahrhundert wird auf dem Marktplatz wieder lebendig: Händler bieten ihre Waren feil, Handwerkskünstler geben Einblicke in alte Fähigkeiten, und Musikanten spielen historischen Weisen.



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