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Holzmindener Aromen-Konzern verdient trotz hoher Rohstoffpreise mehr als erwartet

Dufte! Symrise steigert Umsatz und Gewinn

HOLZMINDEN. Der Duftstoff- und Aromenhersteller Symrise hat trotz höherer Rohstoffkosten und ungünstiger Wechselkurseffekte im vergangenen Geschäftsjahr 275 Millionen Euro verdient und damit seine Jahresziele erreicht. Die Aktionäre sollen daran mit einer um 2 Cent höheren Dividende von 0,90 Euro je Aktie teilhaben.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 13:24 Uhr
aktualisiert am 13.03.2019 um 16:40 Uhr

Eine Mitarbeiterin der Symrise AG riecht an einem Teststreifen. Im Hintergrund stehen Glasflaschen mit Duftrohstoffen. Foto: dpa
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Für das laufende Jahr stellt der im MDAX notierte Holzmindener Konzern ein weiteres Plus in Aussicht. Trotz voraussichtlich weiter steigender Rohstoffpreise sollen beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rund 20 Prozent des Umsatzes hängen bleiben. 2018 stieg der Umsatz um 5,3 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro – nach Darstellung von „finanzen.net“ hatten Analysten mit 3,146 Milliarden etwas weniger erwartet. Wechselkurseffekte sowie Übernahmen und Verkäufe herausgerechnet, lag das Plus jedoch sogar bei 8,8 Prozent und damit über der Unternehmensprognose. Wachstumstreiber auf regionaler Ebene waren erneut Lateinamerika mit einem organischen Umsatzplus von 16,2 Prozent sowie die Region Asien/Pazifik mit plus 12,4 Prozent. In den kommenden Jahren soll dieser Trend weitergehen. Deutlich gestiegene Aufwendungen für Rohstoffe sowie ungünstige Wechselkurse sowie Investitionen in Kapazitätserweiterungen in USA und Asien ließen das Ebitda nur um gut eine Million auf 631 Millionen Euro steigen – die Marge lag mit 20 Prozent im angestrebten mittelfristigen Zielkorridor von 19 bis 22 (Vorjahr: 21) Prozent. Analysten hatten hier einen Rückgang auf 627 Millionen Euro prognostiziert. Unter dem Strich verdiente Symrise 275 Millionen Euro – nach 270 Millionen ein Jahr zuvor.

Die bereits 2017 aufgetretene branchenweite Rohstoffknappheit – unter anderem für den Schlüsselrohstoff Citral – habe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zugespitzt, heißt es in Holzminden. Symrise sei aufgrund seiner eigenen Rohstoffzugänge dennoch ganzjährig und vollumfänglich lieferfähig gewesen.

Bis 2025 plant Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram weiterhin bestenfalls eine Verdopplung des Umsatzes auf etwa 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro. Für die Ebitda-Marge werden langfristig 20 bis 23 Prozent angepeilt. Neben einem Ausbau der eigenen Produktion sollen Übernahmen zum Wachstum beitragen.



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