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Fahnder greifen direkt an der Autobahn bei Bad Eilsen zu / 250 Gramm Heroin sichergestellt

Drogenschmuggler festgenommen

Weserbergland. Zugriff nach Drogenschmuggel an der Autobahn 2 bei Bad Eilsen: Die Rückfahrt von ihrer „Einkaufsfahrt“ in die Niederlande endete für zwei Männer (28 und 30 Jahre) abrupt mit ihrer vorläufigen Festnahme. Den Festgenommenen wird „illegaler Einfuhrschmuggel und Handel mit einer nicht geringen Menge Heroin“ vorgeworfen. Wochenlange Ermittlungen führten die Polizeibeamten auf die Spur der nun festgesetzten mutmaßlichen Drogenhändler. Sammelten die Ermittler anfangs nur Indizien, wurden die Tatverdächtigen zuletzt auch observiert. Jetzt war der Polizei im Vorfeld der Festnahmen bekannt geworden, dass sich die beiden Männer in den Niederlanden mit Heroin eingedeckt haben sollen – offenbar mit der Absicht, die Drogen im Raum Hameln und Holzminden weiterzuverkaufen.

veröffentlicht am 03.06.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:46 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Am Sonntagnachmittag erfolgte der Zugriff durch Zivilfahnder des Landeskriminalamtes. Die Beamten stoppten den Seat der Männer hinter der Ausfahrt Bad Eilsen auf der Verbindung zur B 83. Und sie wurden fündig: In einer Stofftasche steckten Drogenpäckchen. Im Beutel befanden sich Tüten mit rund 250 Gramm Heroin und 300 Gramm Streckmittel. Neben dem Fahrzeug filzten Polizeibeamte daraufhin auch die Wohnungen der beiden Verdächtigen sowie die eines weiteren Mannes aus dem Raum Bodenwerder. Auch der einschlägig vorbestrafte 39 Jahre alte Mann wurde vorläufig festgenommen. Gestern wurden die drei dem Haftrichter vorgeführt. Den Verkaufspreis der Drogen schätzt die Polizei auf mehrere zehntausend Euro. Angaben zum Reinheitsgehalt des Heroins konnte die Polizei noch nicht machen. Derzeit dauert die Analyse des Rauschgiftes beim Landeskriminalamt in Hannover noch an.

Die Beschuldigten müssen mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen. Nach dem Betäubungsmittelgesetz haben sie eine Straftat begangen, für die laut Gesetz eine Haftstrafe von nicht unter zwei Jahren vorgesehen ist.

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