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Heimische Helfer nach Northeim gerufen

DRK-Kräfte beim Großbrand-Einsatz

Hameln-Pyrmont/Northeim (tis). Der Alarm für die Bereitschaftszüge des DRK-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont kam am Sonntag gegen 19 Uhr: „Das Krankenhaus Northeim muss nach einem Großbrand evakuiert werden. Es werden alle verfügbaren Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge der Bereitschaften benötigt.“ 85 Helferinnen und Helfern machten sich wenig später auf den Weg nach Northeim, um die Verlegung von rund 110 Patienten zu unterstützen. Ein Einsatz, der erst am Montag gegen 6.30 Uhr beendet war.

veröffentlicht am 21.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:41 Uhr

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Der Großbrand im Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Northeim war schon am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen (wir berichteten) und schien im Tagesverlauf zunächst unter Kontrolle. Gegen 19 Uhr flammte das Feuer aber erneut auf, drohte nun von dem Anbau auf mit Patienten belegte Abteilungen überzugreifen. Daher entschied die Einsatzleitung vor Ort: Das Krankenhaus muss evakuiert werden. DRK-Kreisbereitschaftsführer Peter Schmalkuche berichtet: „Da fast alle der rund 110 Patienten bei einer Verlegung in ein anderes Krankenhaus betreut werden mussten, war für jeden ein einzelnes Fahrzeug vorgesehen.“ Dashalb wurden Sanitätsdienste in ganz Südniedersachsen alarmiert, eben auch in Landkreis Hameln-Pyrmont. Hier gab es Alarm für die DRK-Schnelleinsatzgruppen Marienau und Bad Münder sowie DRK-Einheiten in Hameln und Bad Pyrmont. Ihr Sammelpunkt war das Katastrophenschutz-Zentrum Marienau. „Wir hatten neben Verpflegungs- und Betreuungspersonal auch Fahrzeuge und Personal dabei, um einen Behandlungsplatz für 50 Patienten in einer Stunde aufzubauen. Dieser wurde aber nicht benötigt.“ Gegen 20.30 Uhr traf die Einheit vor Ort ein. „Da wir keinen Behandlungsplatz aufbauen mussten, haben unsere Helfer die Räumung des Krankenhauses unterstützt“, erklärt Schmalkuche. Gegen Mitternacht lief dann die Verlegung an.

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