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Beleuchtung funktioniert nicht – doch Ansprechpartner bei der Bahn nur schwer zu ermitteln

Dieser dunkle Tunnel macht Celine Angst

Oldendorf (gök). Schon am Tage meiden viele Fußgänger Tunnel, doch wenn sie in der dunklen Jahreszeit auch noch unbeleuchtet sind, dann kostet es besondere Überwindung, sie zu betreten. Dieses Gefühl kennt die Schülerin Celine Riemann. Ihr Weg zur Schule beginnt um kurz nach 7 Uhr. Wenn Celine ihr Elternhaus in der Oldendorfer Industriestraße verlässt, liegt ihr Schulweg zum Bahnhof Osterwald dank vieler Laternen noch im Hellen. Doch spätestens, wenn sie an der Osterwalder Straße ankommt, steigt Angst in ihr hoch. Früher war die Eisenbahnunterführung vor dem Abzweig zur Bahnhofstraße beleuchtet. Doch seit knapp zwei Jahren sind die beiden Lampen im Tunnel entweder defekt oder abgeschaltet. Besonders schlimm ist es für die 13-Jährige im Fußgängertunnel: „Ich habe mich schon einige Male total erschrocken, wenn in dem Tunnel wegen des schlechten Wetters Menschen gewartet haben, die ich erst im letzten Moment gesehen habe. Da läuft es mir kalt den Rücken herunter!“

veröffentlicht am 17.12.2012 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:21 Uhr

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Manchmal geht sie vor Angst das Risiko ein, auf der Straße entlangzulaufen. Dann beeilt sie sich, da dort die Autos sehr zügig fahren. Celines Großmutter will die Zustände im Tunnel nicht mehr hinnehmen. Weil sich Hella Flad Sorgen um ihre Enkeltochter macht, schrieb sie an die Verwaltungsspitze im Rathaus und wies auf die Missstände hin, nachdem einige Anrufe ohne Erfolg geblieben waren. In anderthalb Jahren kommt ein weiteres Enkelkind zur Schule. Erstklässler, die dann den dunklen Tunnel queren müssen? Kaum vorstellbar für Hella Flad. „Für so kleine Kinder ist das bestimmt noch schlimmer“, meint sie.

Wolfgang Kapa, Bauamtsleiter im Rathaus, bestätigte auf Nachfrage den Eingang des Schreibens. Doch auch sein Einfluss hat Grenzen. Denn auf Nachfrage beim Landkreis wurde ihm mitgeteilt, dass für die Beleuchtung in der Eisenbahnunterführung die Deutsche Bahn zuständig ist.

Mit dieser Information begann für ihn ein großes Problem, sagt Kapa. Denn mittlerweile sei es bei der Deutschen Bahn schwierig, überhaupt einen Ansprechpartner zu finden. Der Bauamtsleiter versichert aber, die Bemühungen fortsetzen zu wollen, damit der Schulweg für die Kinder wieder sicherer wird. Wolfgang Kapa: „Wir sind dran. Wir wissen auch, dass es dort zurzeit stockfinster ist und dass das ein Problem für die Fußgänger und Radfahrer ist.“



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