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Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD im Unterbezirk Hameln-Pyrmont feiert 20-jähriges Bestehen

„Die Solidarität der Generationen nutzen“

Weserbergland. „Es wäre wenig klug von uns, wenn wir nicht auf die Erfahrung und das Wissen der Älteren hören würden. Wir schauen, wo die Schnittmengen sind und überlegen, welche Themen wir gemeinsam mit den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft 60 plus in Angriff nehmen werden“, erklärt Sascha Schröder. Der Vorsitzende des Juso-Unterbezirks Hameln-Pyrmont gratuliert an diesem Nachmittag in der Hohensteindiele in Barksen der AG 60 plus zum 20. Geburtstag. „Zwanzig Jahre sind gemessen am durchschnittlichen Lebensalter eines Menschen oder gar an der 150-jährigen Geschichte der SPD nicht viel, die AG 60 plus aber ist seit ihrer Gründung im Jahr 1994 zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Partei geworden“, betont die Parlamentarische Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller. „Und das nicht nur, weil von den 1616 Mitgliedern der SPD Hameln-Pyrmont 944 Mitglieder, das sind 58 Prozent, älter als 60 Jahre sind, sondern weil ihr durch das Engagement dieser Mitglieder zu einem Aktivposten geworden seid“, fährt die Unterbezirksvorsitzende fort.

veröffentlicht am 03.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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Das Motto der AG 60 plus „Zukunft ist, was wir daraus machen“ treffe hier in Hameln-Pyrmont besonders zu, „denn ihr seid kämpferisch, diskussionsfreudig und vor allen Dingen handelt ihr, wenn man euch braucht“, führt die Staatssekretärin aus. Dass die Mitglieder der AG 60 plus mit beiden Beinen auf dem Boden stünden, zeige sich an praxisnahen Themen wie der Qualitätssteigerung in den Pflegeheimen ebenso wie bei Überlegungen zum Standort von Bushaltestellen, führt Gabriele Lösekrug-Möller als Beispiele an. „Nach meinem Lob und Dank an die AG 60 plus folgt aber auch meine Erwartung, dass ihr weitermacht. Wir alle werden uns nicht nur mit praktischen Fragestellungen wie der Zukunft unserer Dörfer sondern vor allen Dingen mit dem Thema Friedenspolitik auseinandersetzten müssen. Aktuell wird sich in der Frage der Aufnahme von Flüchtlingen, die mit fremden Kulturen und Religionen in unser Land kommen, zeigen, ob wir ihnen Herz und Kopf öffnen können“, appelliert sie an die Zuhörer.

Otto Graeber, ehemaliger Bundesvorsitzender der AG 60 plus, sieht in dem Motto der Arbeitsgemeinschaft eine Verpflichtung. „Wir wollen die Chance des längeren Lebens nutzen, wollen Voraussetzungen für ein positives Altern schaffen. Wir wollen dabei aber keine Generation von Egoisten sein, sondern die Solidarität der Generationen nutzen“, stellt der Ehrenvorsitzende heraus. Und damit ist er sich mit dem Vorsitzenden der Hessisch Oldendorfer AG 60 plus, Günter Helweg, einig. Der Fischbecker versichert den Gästen, „dass wir uns weiterhin einmischen werden, dass wir aber auch gerne den Erfahrungsschatz vieler Jahre zum Beispiel an die Jusos weitergeben, damit dieser in die praktische Politik einfließen kann“.



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