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Rechtsanwalt sichtet Vermögen der Produktionsfirma / Beteiligte Unternehmen warten bis heute auf Geld

„Die Schwarzen Brüder“ liegen in Trümmern

Bückeburg. Ob die Beteiligten an dem Musical „Die Schwarzen Brüder“ am Schloss Bückeburg jemals ihre noch offenen Rechnungen beglichen bekommen, steht in den Sternen. Einige der Betroffenen schreiben das Geld innerlich bereits ab.

veröffentlicht am 13.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr

Autor:

von Stefan Rothe
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Das Amtsgericht Köln hat gegenüber der verantwortlichen Produktionsfirma „Reihe 7 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG“ mittlerweile vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet. Das hat Gerichtssprecher Marcus Strunk mitgeteilt. Damit beauftragt ist der Kölner Rechtsanwalt Björn-Till Till. Dieser soll eruieren, was bei der Firma an Vermögen noch vorhanden ist und dieses sichern. Zudem soll er begutachten, ob ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden kann. Die Eröffnung eines solchen hatte die Firma im September beantragt.

Auf Anfrage bekundete Till, er sei noch mit der Aufstellung des Vermögens und der Forderungen beschäftigt. Er halte es aber für möglich, „dass um die Jahreswende herum ein Verfahren eröffnet wird“, sagt Till voraus. Vorher könne er keinem Gläubiger signalisieren, ob Geld fließen werde. „Erst nach Eröffnung eines Verfahrens könnte ich sagen, welche Forderungen zu befriedigen sind.“

Die Hoffnung, noch Geld zu sehen, haben die meisten der involvierten Firmen aufgegeben. Holger Brase, Inhaber der Loccumer Firma Brase-Zelte, bleibt wohl auf 6000 Euro für die Bereitstellung von Backstage- und Catering-Zelten sitzen. Auf rund 10 000 Euro wird die Stadthäger Firma MBN verzichten müssen. Das Unternehmen hatte Container für Büros und Umkleiden sowie Toiletten-Häuschen vermietet. Tragisch finden Vertreter beider Firmen, dass von dem Musical nun nur ein Trümmerhaufen bleibe und somit eine tolle Chance für den Landkreis Schaumburg vertan wurde.



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