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Die Renten-Reformerin

Die Zukunft der Rente in Deutschland liegt ein Stück weit in den Händen von Gabriele Lösekrug-Möller. Die langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete für Hameln-Pyrmont und Holzminden, von 2013 bis 2017 Parlamentarische Staatssekretärin für Soziales, hat gemeinsam mit Karl Schiewerling (CDU) die im schwarz-roten Koalitionsvertrag vereinbarte Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ geleitet.

veröffentlicht am 02.01.2021 um 14:00 Uhr

Die Vorstellung ihrer Ergebnisse im Frühjahr wurde durch die Corona-Ereignisse überlagert. Doch das Rentenproblem bleibt akut: Die Kommission sollte Vorschläge erarbeiten, wie die Altersversorgung nach 2025 bei immer mehr Rentnern auskömmlich, aber auch finanzierbar bleibt. Die „sehr wertvollen“ Empfehlungen will das Ministerium für Arbeit und Soziales in gesetzliche Anpassungen einfließen lassen; das hat sich – auch wegen Corona – verzögert. Das Rentenniveau nach 45 Beitragsjahren durfte bislang 48 Prozent des Lohns nicht unter- und der Beitragssatz die 20-Prozent-Grenze nicht überschreiten. Die Kommission empfiehlt auf je sieben Jahre angelegte „Haltelinien“ in einem Korridor zu den Löhnen von 44 bis 49 Prozent, beim Beitragssatz von 20 bis 24 Prozent. Eventuell muss der Steuerzahler einspringen. mafi



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