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Die Krise ist angekommen - Zahl der Insolvenzen steigt

Hameln-Pyrmont (fd). Die Wirtschaftskrise zwingt immer mehr deutsche Unternehmen zur Aufgabe. Nach Mitteilung der Wirtschaftsauskunft Creditreform mussten in den ersten sechs Monaten des Jahres bundesweit 16.650 Firmen einen Insolvenzantrag stellen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 14.570 Insolvenzen entspricht das einem Zuwachs um gut 14 Prozent. Die Region Weserbergland mit den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg bezeichnet Creditreform als „stabilen Wirtschaftsstandort für mittelständische Unternehmen“. Mit 2,61 Prozent liege die sogenannte Insolvenz-Risikoquote zwar über dem Bundesdurchschnitt von 2,22 Prozent, entspricht aber dem Durchschnitt Niedersachsens.

veröffentlicht am 01.07.2009 um 14:56 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 21:21 Uhr

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Hameln-Pyrmont (fd). Die Wirtschaftskrise zwingt immer mehr deutsche Unternehmen zur Aufgabe. Nach Mitteilung der Wirtschaftsauskunft Creditreform mussten in den ersten sechs Monaten des Jahres bundesweit 16.650 Firmen einen Insolvenzantrag stellen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 14.570 Insolvenzen entspricht das einem Zuwachs um gut 14 Prozent. Die Region Weserbergland mit den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg bezeichnet Creditreform als „stabilen Wirtschaftsstandort für mittelständische Unternehmen“. Mit 2,61 Prozent liege die sogenannte Insolvenz-Risikoquote zwar über dem Bundesdurchschnitt von 2,22 Prozent, entspricht aber dem Durchschnitt Niedersachsens.
Datengrundlage der Analyse ist die Creditreform Wirtschaftsdatenbank mit Angaben zu 3,9 Millionen deutschen Unternehmen. Für die Auswertung werden Negativmerkmale wie Insolvenzverfahren oder eidesstattliche Versicherungen berücksichtigt. Auf dieser Datengrundlage wird der Creditreform Risiko-Indikator errechnet, der die Ausfallwahrscheinlichkeit der Unternehmen einer Region misst. In der Region Hameln ist die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen den Gang zum Insolvenzgericht antreten müssen, mit durchschnittlich 2,66 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2,61 Prozent) leicht gestiegen. Gestiegen ist die Risikoquote auch im Landkreis Hameln-Pyrmont (2,90 Prozent, Vorjahr 2,51 Prozent) - gesunken dagegen im Landkreis Holzminden (2,31 Prozent, Vorjahr 2,66 Prozent) und im Landkreis Schaumburg (2,63 Prozent, Vorjahr 2,82 Prozent). Im Land nahm der Risikoindikator im gleichen Zeitraum von 2,49 Prozent auf 2,60 Prozent zu. Im gesamten Bundesgebiet fiel der CRI-Wert mit 2,22 Prozent (Vorjahr 2,11 Prozent) besser aus.

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