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Das sind die Ergebnisse zur Bundestagswahl

Dewezet-Montagsfrage: Auf welche Koalition hoffen Sie?

HAMELN-PYRMONT. Montags ist Umfrage-Tag bei der Dewezet, dienstags in der darauffolgenden Woche gibt es die Ergebnisse. In der letzten Woche haben wir die Newsletter-Abonnenten zur Bundestagswahl und möglichen Koalitionen befragt – die Antworten lesen Sie hier.

veröffentlicht am 04.10.2021 um 17:13 Uhr

Frank Henke

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Reporter zur Autorenseite

Und nun? Die Zeiten, in denen schon am Wahlabend die nächste Bundesregierung feststand, sind wohl vorbei. In Berlin wird dieser Tage sondiert und schon bald verhandelt, welches Bündnis künftig das Land regieren wird: Eine „Ampel“ aus SPD, FDP und Grünen? Oder doch die „Schwampel“ oder Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen? Vielleicht am Ende wieder eine Große Koalition?

Wir haben in der vergangenen Woche wissen wollen: Wie hätten Sie es denn gerne? Antworten auf diese und andere Fragen gaben 181 Leserinnen und Leser im Rahmen unserer nicht repräsentativen Umfrage. 75 Frauen und 106 Männern nahmen diesmal teil – alle im wahlberechtigten Alter.

Die Zufriedenheit mit dem Wahlergebnis fällt – alle Antworten gemeinsam betrachtet – mittelprächtig aus. Auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 6 (gar nicht zufrieden) reicht es im Durchschnitt für eine 3,52. Einsen wurden vergeben, Sechsen ebenso.

Den Ausschlag für die eigene Wahl gaben an erster Stelle die Themenbereich Klima und Umwelt (127 Mal angegeben), Soziales (113) und Wirtschaft und Arbeit (102). Die Corona-Maßnahmen fielen offenbar wenig ins Gewicht (26). Nur etwas stärker (30) wurde der Themenbereich Zuwanderung gewichtet.

Generell spielten die Parteiprogramme und die Persönlichkeiten der Spitzenkandidaten die wichtigste Rolle bei der Wahlentscheidung.

Bei der Frage nach der erhofften Koalition ist das Bild eindeutig: 140 der 181 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – 77 Prozent – sprechen sich für das Bündnis von SPD, Grünen und FDP aus. 29 hoffen auf Jamaika, nur 12 auf eine erneute – dann SPD-geführte – Große Koalition.

Noch schlechter als die Option „Jamaika“ kommt der CDU-Kanzlerkandidat weg, der diese Koalition dann wohl anführen würde: Nur 25 Teilnehmer der Dewezet-Montagsfrage wünschen sich Armin Laschet als nächsten Bundeskanzler. 156 sind für SPD-Kandidat Olaf Scholz – 86 Prozent.

Wie erwähnt handelt es sich bei der Dewezet-Montagsfrage nicht um eine repräsentative Umfrage. In der Tendenz präsentierte jedoch die Forschungsgruppe Wahlen kürzlich ähnliche Ergebnisse. 59 Prozent der Bevölkerung fänden es demnach gut, wenn es zu einer sogenannten Ampelkoalition käme, ergab die Befragung für das jüngste ZDF-Politbarometer. 20 Prozent fänden ein solches Bündnis schlecht, 19 Prozent wäre das egal.

Ein sogenanntes Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP fänden nur 24 Prozent gut und 62 Prozent schlecht. Eine erneute Große Koalition bewerten 22 Prozent mit gut und 60 Prozent mit schlecht. Als nächsten Bundeskanzler wünschen sich laut der Forschungsgruppe Wahlen 76 Prozent den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und nur 13 Prozent Armin Laschet (CDU). Sogar in der Anhängerschaft der Union sind demnach 49 Prozent für Scholz und nur 39 Prozent für Laschet.

Die SPD war mit 25,7 Prozent als stärkste Partei aus der Bundestagswahl am 26. September hervorgegangen, die Union auf ihren historischen Tiefstand von 24,1 Prozent abgestürzt.

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