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Straßenverkehr war ein Thema

Dewezet-Lesertelefon: Von verengten und lauten Straßen

HAMELN-PYRMONT. Wahlkampf, Verkehr, Bückeberg. Eine bunte Palette an Themen beschäftigte die Anrufer am Dewezet-Lesertelefon.

veröffentlicht am 25.08.2021 um 06:00 Uhr

Frank Henke

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Reporter zur Autorenseite

Claudia Brieseaus Bad Pyrmont hat sich über eine Entdeckung im Wahlkampf gewundert: „Parteilos“ steht in der SPD-Wahlwerbung gleich zweimal in der Liste von 15 Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat der Kurstadt. Jennifer Wieneke (Platz 8) und und Steffen Rinsche (Platz 13) treten ohne Parteibuch an. Aber: „Entweder sympathisiere ich mit einer Partei so weit, dass ich eintrete, oder ich kandidiere nicht dafür“, findet die Leserin. Uwe Schrader, SPD-Fraktionschef im Bad Pyrmonter Rat und Bürgermeister-Kandidat, hält dagegen: „Manche harmonieren mit der lokalen, nicht aber mit der Landes- oder Bundespolitik einer Partei.“ Da sei die Kandidatur ohne Parteibuch eben eine Möglichkeit, „junge Leute“ mit „frischen Ideen“ ins Rennen zu schicken.

Das beidseitige „Huckepack-Parken“ an der Hamelner Friedrichstraße vermisst Leser Jürgen Steding. Auf diese Weise – halb auf dem Bürgersteig, halb auf der Fahrbahn – dürfen dort seit dem Frühling nur noch in eine Richtung Fahrzeuge abgestellt werden. Auf der anderen Seite stehen sie auf der Fahrbahn. Der Leser hat wenig Verständnis. Nun werde es eng, wenn zum Beispiel der Paketdienst komme. „Vollkommen ohne Not“ sei die Straße schmaler gemacht worden. Die Hamelner Stadtverwaltung sieht das anders. Sie will mit der Maßnahme zur Verkehrsberuhigung beitragen.

Frank Schüttelebt an der Cumberlandstraße in Afferde. Im Jahr 2018 hätten dort die Stadtwerke Hameln Wasseranschlüsse erneuert. Die Löcher in der Straße seien jedoch lediglich provisorisch mit Rechtecksteinen verschlossen worden. „Jedes Mal wenn Reifen darüber rollen“, , erzählt er, „haben wir Musik“ – sprich: Lärm. Seine Geduld scheint aufgebraucht.

Dieter Griegeraus Kirchohsen ist auch angesichts der nun laufenden Bauarbeiten für den Dokumentations- und Lernort Bückeberg nicht vom Projekt überzeugt. Landkreis und Land seien einfach über den Protest der Bürger vor Ort hinweggegangen, sagt der 84-Jährige. „Das ist für mich bis heute nicht nachvollziehbar.“ Dabei fehle doch generell Geld „an allen Ecken und Enden“.

Über Hundehaufen an der Stiftstraße in Fischbeck ärgert sich Sabine Weidlich. Dort sollten ein Beutelspender und ein Abfalleimer aufgestellt werden, fordert sie.



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