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Autofahrer atmen auf

Deutlich weniger Staus rund um Bad Oeynhausen

BAD OEYNHAUSEN. Vier Wochen nach dem Autobahn-Lückenschluss bei Bad Oeynhausen hat sich die Verkehrssituation an der wichtigen Ost-West-Achse deutlich entspannt. In der Stadt sei die Verkehrsbelastung spürbar zurückgegangen, sagte Sven Johanning von Straßen.NRW. „Mit so viel weniger haben wir nicht gerechnet.“

veröffentlicht am 11.01.2019 um 16:49 Uhr

Nach jahrelangem Ärger ist vor einem Monat eine Lücke in der wichtigen Ost-West-Verkehrsachse bei Bad Oeynhausen geschlossen worden. Foto: dpa

Über Jahrzehnte mussten Autos und Lastwagen zwischen den Autobahnen A 30 zur A 2 an der Grenze von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen durch die Innenstadt von Bad Oeynhausen fahren. Zu Stoßzeiten standen Auto- und Lastwagenfahrer regelmäßig im Stau. Nach der Eröffnung der sogenannten Nordumgehung am 6. Dezember wird der Fernverkehr über einen 9,5 Kilometer langen neuen Autobahnabschnitt an Bad Oeynhausen vorbeigeführt. Der Bund hat rund 221 Millionen Euro auf der Ost-West-Autobahn von Amsterdam in Richtung Osteuropa für den Bau von drei Anschlussstellen, 28 Brücken und einen Tunnel ausgegeben.

Bis zum Sommer sollen auch alle Zu- und Abfahrten auf dem neuen Abschnitt fertig sein. Vorher schoben sich 50 000 Fahrzeuge pro Tag durch den Kurort.

Die Stadt bestätigt den positiven Eindruck von Straßen.NRW. „Der Rückgang ist deutlich wahrnehmbar“, sagte Sprecher Volker Müller-Ulrich. Allerdings führe die Entlastung im zentralen Bereich zu einer Belastung der Anwohner im Norden der Stadt. Besonderen Wert lege Bürgermeister Achim Wilsmeier daher darauf, dass die Lärmbelastung für die Anwohner der Nordumgehung im gesetzlichen Rahmen bleibe. „Das werden wir jetzt genau beobachten.“dpa



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