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LSV Hameln feiert am Samstag in Bisperode Geburtstag

Der Traum vom Fliegen – und ein glanzvolles Fest

Ein wichtiges Ereignis in der Vereinsgeschichte: Der Bau der Luftfahrzeughalle auf dem Flugplatz Bisperode im Jahr 1970.

veröffentlicht am 14.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

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Bisperode/Hameln (red). Frei wie ein Vogel – der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Aber erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Traum vom Fliegen wahr. Besonders faszinierend: das Segelfliegen. Der Luftsportverein (LSV) Hameln blickt dieser Tage voller Stolz auf eine bewegte Geschichte zurück, feiert am Samstag, 16. Mai, ab 15 Uhr auf dem Segelflugplatz Bisperode sein 80-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Ein Glanzpunkt wird um 16 Uhr die Taufe des neuen Segelflugzeuges Discus 2c durch den Verein zur Förderung des Flugsportes Hameln und der anschließende (16.30 Uhr) Jungfernflug sein. Um 18 Uhr startet das große Hallenfest – schließlich wird zeitgleich auch das 40-jährige Bestehen des Segelflugplatzes Bisperode gefeiert.

Bereits zuvor (15.45 Uhr) wird Heinz Löffler die Vereinsgeschichte Revue passieren lassen. Die ersten Jahrzehnte, so Vorsitzender Dr. Klaus-Peter Gehrig in der Festschrift, seien von den schwierigen Gründerjahren, den Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit, dem absoluten Flugverbot bis 1951 und dem darauf folgenden Wiederaufbau geprägt gewesen. Bis 1969 sei der Verein gewissermaßen heimatlos über die verschiedensten Flugplätze der Region vagabundiert.

Seit 1969 in stetigem Aufwind

Der große Aufschwung, erinnert Dr. Gehrig, sei 1969 gelungen, als ein kleines Häuflein verbliebener Flieger unter hohem persönlichen Einsatz und mit Unterstützung von Freunden und Förderern das Segelfluggelände Bisperode eröffnete – nach Überwindung erheblicher Schwierigkeiten. Seitdem befinde sich der LSV Hameln in stetigem Aufwind. Gehrig: „Wir verfügen heute über einen der modernsten Flugzeugparks in Norddeutschland, ein hervorragendes Segelfluggelände und eine moderne Infrastruktur.“ Dabei, schmunzelt der Vorsitzende, sei der LSV ursprünglich von manchem Nachbarverein noch als das „fliegende Museum am Ith“ belächelt worden.

Männer der ersten Stunde: Ein Foto aus der Vereinschronik.
  • Männer der ersten Stunde: Ein Foto aus der Vereinschronik.
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Mittlerweile habe der Verein 60 Aktive, werde von 60 Fördermitgliedern und dem „Verein zur Förderung des Flugsportes Hameln“ unterstützt. Nach dem Ausbau der entsprechenden Infrastruktur habe dann auch endlich Gelegenheit für den sportlichen Segelflug bestanden. Darunter sei der Flug über große Strecken und im Wettbewerb zu verstehen. Die Grundlage dazu sei in einem Streckenfluglehrgang 1975 gelegt worden. Die Mitglieder hätten seitdem für die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug jährlich viele Tausend Flugkilometer zurückgelegt. Die Junioren Carsten Barthel und Holger Löffler hätten sich sogar für die Sportförderung qualifiziert, 1992 und 1993 als Sportsoldaten unter der Regie der Bundeswehr trainiert. Ziel für die Zukunft sei es nun, alles zu erhalten und zu erneuern, vor allem aber immer mehr Menschen für den Segelflugsport zu begeistern.



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