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Ab Sonntag ist typisches Aprilwetter zu erwarten

Der Frühling tut sich noch schwer

WESERBERGLAND. Für Donnerstag und Freitag sind die Aussichten nicht gerade berauschend. Doch am Wochenende bessert sich die Lage erheblich, bevor ein mögliches kleines Tief über Norddeutschland die Prognosen ab Sonntag stark verunsichert.

veröffentlicht am 03.04.2019 um 18:04 Uhr

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Reporter

Eine Luftmassengrenze von Nord nach Süd etwa entlang der Weser bestimmt mit anhaltendem Regen das Wetter im Weserbergland. Am Wochenende bessert sich die Lage erheblich, bevor ein mögliches kleines Tief über Norddeutschland die Prognosen ab Sonntag stark verunsichert.

Am Donnerstag und Freitag dominiert ein trüber Himmel. Zeitweise fällt länger anhaltender Regen. Dabei bleiben die Höchstwerte mit jeweils sieben bis acht Grad Celsius ziemlich sparsam. Am Wochenende bessert sich die Lage voraussichtlich deutlich. Auf Nordost drehende Winde bringen die Sonne nach vorne, sodass die Temperaturen auf 15 bis 16 Grad klettern können. Nachtfröste sind kein Thema.

Ab Sonntag werden die Vorhersagen schwierig. Ein „Giftzwerg“ über Norddeutschland könnte dem Weserbergland einen feuchtkühlen Start in die neue Woche bescheren. Auch im weiteren Verlauf sind solche für den April typischen kleinräumigen Tiefs mit kräftigen Schauern möglich. Was im Einzelnen passiert, entscheidet sich erst kurzfristig.

Nach dem Frühling im Februar zog der März ganz andere Seiten auf. Die Hochdruckgebiete verabschiedeten sich nach Südosten. Damit wurde der Weg für eine ungewöhnliche Serie atlantischer Sturmwirbel frei, die in rascher Folge nach Europa zogen. Sie hatten Norddeutschland fast drei Wochen lang fest im Griff. Sie sorgten entweder für trübe Herbststimmung oder vorgezogenes Aprilwetter.

An bis zu fünf Tagen (Bückeburg Deutschlandmaximum) kam es im Bereich von heftigen Regen- und Graupelschauern zu kurzen Gewittern mit teils schweren Sturmböen. Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden am 4. und 7. März beobachtet. In unserer Weserregion traten Windspitzen der Stärke neun bis zehn entsprechend 82 bis 100 km/h auf, örtlich wohl noch darüber. Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März klopfte endlich ein Hoch aus Südwesten an. Das Schmuddelwetter ließ nach und die bis dato rekordverdächtig geringe Sonnenscheinbilanz wurde deutlich aufgebessert. Einen entscheidenden Anteil daran hatte das überaus sonnige Märzfinale, das den nunmehr zwölften zu warmen Monat in Folge souverän-frühlingshaft beendete.

Information

Monatsbilanz

Der März in Hameln (Hastenbeck) im Vergleich zum Klimamittel (1981-2010):


Monatsmittel: 7,3°C (Abw. +1,9°C)
Maximum: 20,0°C (30. März)

Minimum: -2,1°C (20. März)
Frosttage: (Min. unter 0,0°C) 2 (normal 9)
Eistage: (Maximum unter 0,0°C) 0 (normal 1)
Niederschlag: 78 mm (122% v. Soll); Rinteln-Volksen 84 mm (131

% v. Soll)
Sonnenschein: 85 Std. (83% v. Soll)



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