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Bürgerstiftung Weserbergland verleiht Bürgerpreis in vier Kategorien

Der Einsatz gilt als vorbildlich

Oldendorf (sto). Seit 15 Jahren erklimmen sie den Gipfel der Hilfsbereitschaft. Professionell und mit einer großen Portion Mut übernehmen die Mitglieder der „Höhenrettungsgruppe“ der Freiwilligen Feuerwehr Oldendorf schwindelerregende Aufgaben im gesamten Landkreis und hin und wieder auch in den angrenzenden Kommunen. Ihre Aufgaben sind unter anderem Bergrettung am Kletterfelsen, Retten aus Höhen und Tiefen von Türmen, Felsen oder Windrädern. Ob die Rettung einer Segelfliegerin oder das Bergen eines Turmfalken aus einem 40 Meter hohen Siloansaugrohr – das Spektrum ihrer Arbeit ist immens. Für ihr großes Engagement wurde den „Alltagshelden“ aus Oldendorf und anderen ehrenamtlich Tätigen der von der Bürgerstiftung Weserbergland vergebene Bürgerpreis verliehen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Retten, helfen, Chancen schenken“ steht.

veröffentlicht am 14.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 09:21 Uhr

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„Die heute Ausgezeichneten sind eine Vorbildfunktion für andere, die wie sie Gutes leisten im Landkreis Hameln-Pyrmont“, betonte Rüdiger Butte, Landrat und Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Den Höhenrettern überreichte Friedrich-Wilhelm Kaup, der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungs-vorstands, die Urkunde. In der Gruppe der unter 21-Jährigen wurde die DLRG Coppenbrügge mit ihrem „Sozialprojekt Boje“ ausgewählt. Das Projekt ermöglicht jungen Menschen aus sozial schwachen Familien einen Schwimmkurs. „Schwimmen kann Leben retten“, betonte Gabriele Lösekrug-Möller (MdB) in ihrer Laudatio für die Gruppe.

In der Kategorie „Engagierte Unternehmer“ wurden Tanja und Klaus-Hasso Hel-ler (Aerzener Maschinenfabrik) ausgezeichnet. Die von ihnen 2005 ins Leben gerufene Stiftung „african-rainbow“ unterstützt derzeit stiftungseigene Projekte in Tansania und im Kongo und fördert darüber hinaus in Afrika Natur- und Umweltschutzprojekte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. In der Kategorie „Lebenswerk“ wurde Rudolf Thiel aus Hameln ausgezeichnet. Der 77-Jährige fungierte 47 Jahre lang als erster Vorsitzender der Kolpingsfamilie Hameln und viele Jahre als Bezirksvorsitzender. Vor einigen Wochen war er für sein Lebenswerk mit dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Für die Ausgezeichneten besteht nun die Chance, auf Landes- oder Bundesebene ausgezeichnet zu werden.

Die Höhenretter zeigen am Feuerwehrhaus ihr Können, davor die Ausgezeichneten und Laudatoren.

Foto: sto



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