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Nur Minimallösung bei Erweiterung des Großraumtarifs – wegen 30 Cent Aufschlag pro Fahrkarte

Der Bus bleibt draußen

Hameln-Pyrmont /Hannover. S-Bahn-Kunden aus dem Weserbergland können ab dem nächsten Jahr deutlich billiger als bisher auch mit Einzelfahrkarten nach Hannover, Celle oder Soltau fahren. Nachdem diese Nachricht Ende voriger Woche Jubel im Weserbergland ausgelöst hat, wird inzwischen auch Enttäuschung laut: „Anderswo ist es üblich, den Busverkehr in solche Tarife einzubeziehen“, sagt Thorsten Rühle. Den Chef der Linienbusunternehmen VHP, RHP und KVG Hameln wundert, „dass es nun nur die ,kleine Erweiterung‘ gibt“, obwohl eine „Durchtarifierung aus verschiedenen Gründen wünschenswert ist“. Rühle rät dazu, die bereits große und noch weiter steigende Zugkraft der S-Bahn dazu zu nutzen, auch das Bussystem voranzubringen. Eine preisgünstige Fahrkarte schon ab dem Wohnort und nicht erst ab der Bahnstation könnte die Einnahmen auch im Busverkehr steigern, die öffentliche Anbindung stärken und in ländlichen Regionen retten. „Es ist unüblich, wie das jetzt läuft“, kritisiert Rühle. „Für nur 30 Cent mehr pro Fahrkarte wäre der Bus inklusive gewesen.“

veröffentlicht am 25.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

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Marc Fisser

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