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Wie die Zeitung in den 1950er Jahren über das Bauwerk berichtete

Der Brückenschlag in Fuhlen

HESSISCH OLDENDORF. Der Monat Oktober scheint für die Fuhlener Weserbrücken von besonderer Bedeutung zu sein. Beschlüsse zum Bau, eine Einweihung fielen in diesen Herbstmonat. Und nun steht der Verschub der neuen Stabbogenbrücke an – auch im Oktober.

veröffentlicht am 18.10.2017 um 20:05 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
Brücken wurden zwischen Fuhlen und Hessisch Oldendorf ab dem Mittelalter schon mehrere gebaut. Anfangs noch aus Holz – und über zwei damals noch vorhandene zwei Weserarme. Eine schwere Flut im Jahr 1643 soll die letzte südlich gelegene Brücke zerstört haben. Über 250 Jahre musste der Verkehr durch eine Fähre aufrecht erhalten werden. Am 12. Oktober 1895 beschloss der Kreistag des Landkreises Grafschaft Schaumburg eine in Hameln abgebrochene Kettenbrücke anzukaufen. Die stand von 1899 bis zur Sprengung im April 1945 neben dem alten Fährloch. Am 17. Oktober 1953 drängten sich über 5000 Menschen auf der Fahrbahn der neu gebauten Weserbrücke. Nach über zwei Jahren Bauzeit wurde das Viadukt mit einer Feier eingeweiht. Ganz ohne Schwierigkeiten verlief der Neubau nicht. Es hagelte Einsprüche gegen die Rampenlage. Noch schwerwiegender: Durch die damalige Weltlage war Stahl Mangelware. Der Einbau der eisernen Konstruktion verzögerte sich. Die Dewezet und die Schaumburger Zeitung haben den Bau der Brücke von den Planungen bis zur Einweihung über zwei Jahre lang begleitet.

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