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Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Wöbbecke warnt vor Zusammenlegungen

„Den Ortswehren nicht den Boden entziehen!“

Egge. „Ohne das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr könnte die Sicherheit der Menschen nicht aufrechterhalten werden“: In Zeiten, in denen immer wieder öffentlich über die Zusammenlegung einzelner Wehren vor allem im ländlichen Raum diskutiert wird, wirken Worte wie diese aus dem Mund von Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner und dem stellvertretenden Landrat Karl-Heinz Brandt wie Musik in den Ohren der Feuerwehrmänner und -frauen aus Hameln-Pyrmont. Zuvor hatte der Verbandsvorsitzende Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke bei der Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung appelliert, den Wehren dort, wo es nicht ausdrücklich gewünscht ist, durch eine Zusammenlegung von Ortsfeuerwehren nicht den Boden zu entziehen. Auf den Dörfern werde die Masse an Feuerwehrkräften gewonnen, die Forderung, Gerätehäuser zusammenzulegen und Wehren gemeinsam zu nutzen, könne daher nicht der richtige Weg sein, sagte Wöbbecke. Gleichzeitig gab der Verbandsvorsitzende zu bedenken, dass seine Forderung selbstverständlich nur dort gelten könne, wo Strukturen auf absehbare Zeit gesichert seien. „Wenn gute Arbeit geleistet wird, eine ausreichend starke Einsatzabteilung vorhanden und vielleicht sogar mit einem Unterbau an Jugend- und Kinderfeuerwehr versehen ist, kann ich es nur als unklug bezeichnen, solch eine Struktur anzufassen“, führte Wöbbecke vor den durch den Hochwassereinsatz an der Elbe dezimierten Reihen der Delegierten. Branddirektor Klaus Wickboldt von der Polizeidirektion Göttingen und Regierungsbrandmeister Rolf-Dieter Röttger bescheinigten den ehrenamtlichen Brandschützern „Manpower“ und Tragkraft als Säule der Gesellschaft.

veröffentlicht am 12.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

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Wöbbeckes Jahresrückblick fiel weitestgehend positiv aus: „Dass wir konstruktiv arbeiten, lässt sich daraus ersehen, dass für den Bereich der Messdienste bereits wieder gemeinsame Übungen angesetzt sind, um eingearbeitete Verbesserungsvorschläge in der Praxis zu erproben.“ Positiv bewertete Wöbbecke auch die Neufassung des Brandschutzgesetzes.sbr



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