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Politik will Geschwindigkeit auf der Hauptstraße in Großenwieden drosseln / Kritik an Landkreis

„Den Antrag stellen wir immer wieder“

GROSSENWIEDEN. Eine Diskussion darüber ist nicht nur im Ortsrat, sondern auch bei den Einwohnern des Weserdorfes schon lange darüber im Gange – die Geschwindigkeit auf der Hauptstraße in Großenwieden sowie auf der Durchgangsstraße in Kleinenwieden auf Tempo 30 zu drosseln. Kaum ein Autofahrer halte sich an das Tempolimit, das innerhalb geschlossener Ortschaften gilt, sagen die Mitglieder des Ortsrates.

veröffentlicht am 31.08.2017 um 17:40 Uhr

Die Hauptstraße in Großenwieden soll nach dem Willen von SPD und Grünen als Tempo-30-Zone ausgewiesen werden. Foto: boh
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Autor

Stefan Bohrer Reporter
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„Hier sollten sämtliche Möglichkeiten im Rahmen des Dorferneuerungsprogramm ausgeschöpft werden“, regt Andreas Hage (SPD) an.

Die Sozialdemokraten haben im Vorfeld gemeinsam mit den Grünen einen entsprechenden Antrag gestellt, der jetzt lebhaft diskutiert wird. „Was in Weibeck und Fischbeck möglich war, sollte doch wohl auch in Großenwieden durchführbar sein“, heißt es aus den Reihen des Ortsrates.

Zumal nach Ansicht des Ortsrates ein hohes Gefahrenpotenzial durch Raser für Fußgänger bestehe, die die kurvenreiche Straße überqueren müssen. Jedoch erklärt Thomas Breitkopf, Fachdienstleiter für Liegenschaften, Straßen und Gewässer, dass die Sache gar nicht so einfach sei, weil sie in einen anderen Zuständigkeitsbereich falle – nämlich dem des Landkreises. „Beide Straßen sind Kreisstraßen. Daher ist hier nicht die Stadtverwaltung zuständig“, führt Breitkopf aus. Trotzdem wolle er den entsprechenden Antrag an die Kreisverwaltung weiterleiten.

Gisbert Haver (CDU) kritisiert, dass der Landkreis bereits eine entsprechende Abfuhr erteilt habe, denn der von SPD und Grünen gemeinsam verfasste Antrag gehörte in den zurückliegenden Jahren immer wieder zu den Tagesordnungspunkten des Ortsrates. Einigkeit herrscht parteiübergreifend trotzdem im Ortsrat. Auch weiterhin will man mit aller Macht gemeinsam an dem Antrag an den Landkreis festhalten. Man gibt sich trotzig: „Den Antrag stellen wir immer wieder. Solange, bis er endlich durchgesetzt wird.“



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