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Deich droht zu brechen - Feuerwehr und THW im Großeinsatz

Emmern (ube). Mehr als 300 Freiwillige aus 37 Orten haben in Emmern gegen die Emmer-Flut gekämpft. In der Industriestraße drohte ein Deich zu brechen. Freiwillige der Feuerwehr-Kreisbereitschaften „Ost“ und „West“ rückten in der Nacht zu Montag an. Noch niemals zuvor sind die Katastrophenschutz-Einheiten zeitgleich alarmiert und auch noch im eigenen Landkreis eingesetzt worden.

veröffentlicht am 10.01.2011 um 20:54 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:41 Uhr

Deich
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Emmern (ube). Mehr als 300 Freiwillige aus 37 Orten haben in Emmern gegen die Emmer-Flut gekämpft. In der Industriestraße drohte ein Deich zu brechen. Freiwillige der Feuerwehr-Kreisbereitschaften „Ost“ und „West“ rückten in der Nacht zu Montag an. Noch niemals zuvor sind die Katastrophenschutz-Einheiten zeitgleich alarmiert und auch noch im eigenen Landkreis eingesetzt worden. Dieser Einsatz ist einmalig in der Geschichte der Kreisfeuerwehr. Ein Deich an der Emmer war aufgeweicht, mit Sandsäcken konnten die acht Sickerstellen unschädlich gemacht werden. 120 Tonnen Sand wurden in 5000 Säcke gefüllt, vom Technischen Hilfswerk (THW) zum Damm gefahren und dort abgeladen. Die Helfer arbeiteten Hand in Hand. Das THW Hameln hatte den Einsatzort mit künstlichen Monden, die blenfreies Licht erzeugen, ausgeleuchtet. Die Aktion war von Erfolg gekrönt, der Deich wurde verteidigt, das Dorf Emmern geschützt. Weitere 110 Feuerwehrleute aus neun Ortswehren bauten an der Landesstraße 424 eine Sandsack-Barriere auf. Dort bedrohte die über die Ufer getretene Weser mehrere Häuser.



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