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Das kommt von 61 Milliarden im Weserbergland an

Hameln (rom). 114 Euro pro Kopf. Das ist die Summe, die von bundesweit 61 Milliarden Euro mehr an Steuergeldern im Weserbergland ankommt. Diese Rechnung hat Heiger Scholz gestern als Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages aufgemacht. Dessen Präsidium hatte in Hameln getagt.

veröffentlicht am 04.11.2010 um 19:11 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 09:41 Uhr

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Hameln (rom). 114 Euro pro Kopf. Das ist die Summe, die von bundesweit 61 Milliarden Euro mehr an Steuergeldern im Weserbergland ankommt. Diese Rechnung hat Heiger Scholz gestern als Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages aufgemacht. Dessen Präsidium hatte in Hameln getagt.
 „Von den rund 60 Milliarden erhalten die Kommunen 15 Prozent“, rechnete Scholz vor, „und davon gehen 10 Prozent nach Niedersachsen.“ Im Ergebnis blieben die 114 Euro pro Kopf hängen. Die Stadt Hameln hätte nach dieser Rechnung 6,6 Millionen Euro mehr in der Kasse – bei einem Gesamtschuldenstand von mehr als 100 Millionen. „Ohne Zweifel sind die 60 Milliarden eine schöne Zahl“, sagte Scholz. Er warnte aber davor, das Geld sofort wieder auszugeben. Vielmehr sei das „eine gute Gelegenheit, Schulden abzubauen“.
 Die Lage der kommunalen Haushalte sieht der Städtetag eigenen Worten zufolge weiterhin als dramatisch an. Allein der Stand der Kassenkredite – also des Dispo-Kredites der Kommunen – habe sich innerhalb eines Jahres um rund eine halbe Milliarde Euro auf mittlerweile knapp fünf Milliarden erhöht.



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