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Verordnung gilt ab 20. April

Corona-Regeln in Niedersachsen aktualisiert

Niedersachsen hat die Corona-Beschlüsse der Mittwoch-Kanzlerrunde umgesetzt und zugleich mehrere drängende Fragen beantwortet. Zur Frage, was als Großveranstaltung zu gelten hat, zieht das Land die Grenze bei 1000 Teilnehmern.

veröffentlicht am 17.04.2020 um 17:39 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Das geht aus der neuen Corona-Verordnung hervor, die der Krisenstab der Landesregierung am Freitag vorgelegt hat. Die Verordnung tritt am 20. April in Kraft und gilt bis zum 6. Mai.

Unabhängig von der Größenordnung bleiben bis zum 6. Mai sowieso alle öffentlichen Veranstaltungen weiterhin verboten. Es ist davon auszugehen, dass dieses Verbot öffentlicher Veranstaltungen auch über den 6. Mai hinaus gelten wird.

Die Regelungen in Niedersachsen im Einzelnen

Einzelhandel: Unter Beachtung und strenger Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen dürfen Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern tatsächlich genutzter Verkaufsfläche ab Montag, 20. April, wieder öffnen. Dazu zählen auch Verkaufsstellen in Einkaufscentern. Dort muss allerdings durch Kontrollen an den Haupteingängen der Center sichergestellt werden, dass es nicht zu Ansammlungen von Kunden kommt. Entscheidend ist dabei, dass überall der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Demonstrations- und Versammlungsverbot: Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel können von den örtlichen Behörden unter Auflagen zugelassen werden. Die Veranstalter müssen den Schutz vor Infektionen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen und es müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Schulen: Die Schulen werden ab dem 27. April zunächst für Abschlussklassen wieder öffnen, um den Schülern ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben. Das bedeutet, dass die Abitur- wie auch alle anderen Abschlussprüfungen nach jetzigem Stand unter Einhaltung der Hygienevorgaben des Robert-Koch-Instituts stattfinden. Für alle anderen Schüler ist ab dem 22. April zunächst Home-Learning vorgesehen.

Krippe, Kita, Hort: Für Kitas, Krippen und Horte gilt weiterhin bis zu den Sommerferien die Notbetreuung. Die Betreuungskapazitäten werden ausgeweitet.

Alten-/Pflegeheime: Grundsätzlich bleiben Besuche von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen untersagt. Sie können zukünftig aber von den Gesundheitsämtern vor Ort unter Auflagen zugelassen werden.

Die Verordnung ist auf der Seite der niedersächsischen Landesregierung im Wortlaut nachlesbar oder unter diesem Artikel als Download verfügbar.



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