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Gesundheitsamt, Rettungsdienst, Polizei, THW, Bundeswehr, Feuerwehr – alle ziehen an einem Strang

Corona-Krisenstab im Einsatz

HAMELN-PYRMONT. Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat einen Corona-Krisenstab eingerichtet. Die aktuelle Situation im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus mache es „dringend erforderlich, Strukturen zu schaffen, um im Landkreis Hameln-Pyrmont möglichst vor der Lage“ zu bleiben“, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

veröffentlicht am 19.03.2020 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 19.03.2020 um 18:10 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Der Erste Kreisrat Carsten Vetter hat deshalb entschieden, den Stab des Hauptverwaltungsbeamten – kurz Stab HVB – einzuberufen. In diesem Krisenstab arbeiten der Landkreis, das Gesundheitsamt, der ärztliche Leiter Rettungsdienst, die Polizei, Rettungsdienste, das THW, die Bundeswehr, die Rettungsleitstelle und die Feuerwehr zusammen. Auch der Krisenstab – in dem rund 30 Personen arbeiten – trägt der aktuellen Corona-Gefährdung Rechnung und sitzt nicht in einem Raum eng bei eng, sondern hat sich auf diverse Sitzungsräume im Kreishaus verteilt.

Stabsleiterin Sabine Meißner sagte dem Hamelner Sender „Radio-Aktiv“, dass neben der Vorbereitung auf künftige mögliche Entwicklungen der Corona-Epidemie und zahlreichen anderen Aufgaben aktuell vor allem auch diese Aufgaben anstünden: Zum einen die Information der Öffentlichkeit zu aktuellen Fallzahlen und Verhaltensregeln, zum anderen das Abfragen, Bestellen und Beschaffen von Schutzkleidung für alle möglichen medizinischen Belange.

Nachdem eine Lage-Einweisung durch Stabsleiterin Meißner erfolgt ist, sind alle Beteiligten in ihren Fachgebieten beschäftigt, tragen Informationen zusammen, stimmen sich fortlaufend immer wieder aufs Neue ab und aktualisieren ihre verschiedenen Abläufe. „Wir treffen uns jeden Morgen zur Lagebesprechung im Kreishaus, um das weitere Vorgehen angesichts dieser dynamischen Situation festzulegen“, sagt Meißner. „Es sind vor allem die zahlreichen Anfragen, die uns aus der Bevölkerung per Mail, telefonisch und über die sozialen Medien erreichen und sorgfältig abzuarbeiten sind“, erklärt Meißner – die sich über „das konstruktive Miteinander im Stab“ freut, der „die Situation gut im Griff“ habe.

Bürgertelefon: Das Corona-Bürgertelefon des Landkreises ist ab Freitag, 20. März, täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr erreichbar. Das Bürgertelefon ist für allgemeine Fragen unter der Rufnummer 05151/903-5999 erreichbar. Per Mail ist eine Kontaktaufnahme unter corona@hameln-pyrmont.de möglich.

Bei einem Verdacht, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, bittet der Krisenstab um folgende Vorgehensweise: Zuerst ist telefonisch der Hausarzt zu kontaktieren, um eine eventuell erforderliche Behandlung zu besprechen. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar.



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