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Kreisverband Holzminden fasst einstimmigen Beschluss / Nun muss das Parteigericht entscheiden

CDU will Ebbenga und Rückl aus Partei werfen

Holzminden (ube). Der Himmel über Holzminden war grau und wolkenverhangen, als sich am Samstagnachmittag in der Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbandes an der Böntalstraße elf Frauen und Männer (nur eine Christdemokratin fehlte entschuldigt) zu einer eilig einberufenen außerordentlichen Sitzung im Besprechungsraum trafen. Den Vorsitz führte Uwe Schünemann, der gleichzeitig Innenminister des Landes ist. Geladen waren auch die CDU-Mitglieder Heiko Gerold Ebbenga und Prof. Dr. Eckhard Rückl. Der eine soll wegen israelfeindlicher, der andere wegen rechtsextremer Äußerungen aufgefallen sein. Beide hatten in der vorvergangenen Woche landesweit einen politischen Sturm der Entrüstung ausgelöst – und bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Das war peinlich für die CDU Holzminden und unangenehm für Uwe Schünemann. Vor allem Politiker der SPD, der Grünen und der Linken hatten sich öffentlich empört und gefordert, Schünemann müsse konsequent gegen rechtsextreme Tendenzen in seiner örtlichen CDU vorgehen (wir berichteten).

veröffentlicht am 07.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

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