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„Buchführung wie aus dem Schuhkarton“

Hameln-Pyrmont. Gegen den Widerstand von Klaus Arnold (CDU) hat der Kreisausschuss zugestimmt, einmalig einen Defizitausgleich von 45 000 Euro an den Zweckverband Volkshochschule zu zahlen. Grund dafür ist, dass die VHS in diesem Jahr Mindereinnahmen erwartet, sich aber einige der beteiligten Kommunen weigern, für das Defizit aufzukommen und mit ihren Austritt aus dem Verband gedroht haben. Arnold war mit der VHS-Leitung während der Sitzung hart ins Gericht gegangen: Mit ordentlicher mittelfristiger Finanzplanung und Controlling seitens der VHS wäre es nie zu solchen Defiziten gekommen, unterstellte der Christdemokrat und bescheinigte der VHS-Leitung „eine Buchführung wie aus dem Schuhkarton.“ Ebenso wie Helmut Zeddies (FDP) forderte Arnold künftig ein Aussieben der kostenträchtigen „Hobby-Exoten“ aus dem VHS-Kursprogramm. joa

veröffentlicht am 20.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

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