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18 Millionen Euro sollen in den Bundeswehrstandort Minden fließen

Brückenschlag an der Weser

MINDEN. Für den Besuch des britischen Verteidigungsministers Gavin Williamson gibt es in Minden den ganz großen Bahnhof: Empfang mit militärischen Ehren, Brückenschlag und Weiterreise mit dem Hubschrauber inklusive. Selbst das Wetter ist perfekt für diesen symbolisch so aufgeladenen Tag. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verkündet bei ihrem Besuch Ende vergangener Woche nicht weniger als eine Bestandsgarantie für den Standort Minden, ihr Amtskollege Williamson eine dauerhafte Rückkehr britischer Soldaten an die Weser.

veröffentlicht am 08.10.2018 um 18:09 Uhr

Britische und deutsche Panzerpioniere schlagen während einer Übung eine Brücke über die Weser bei Minden. Foto: dpa

Autor:

Carsten Linnhoff
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18 Millionen Euro sollen nach Minden fließen, sagt von der Leyen – auch in den Ausbau der militärischen Anlagen. Aktuell sind die Briten mit zehn Amphibien und der entsprechenden Besatzung vor Ort. Sollte tatsächlich irgendwann einmal eine ganze Kompanie kommen, wäre eine Erweiterung der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne sicher nötig. Zumal der Standort mit dem Aufbau der 5. Kompanie der Panzerpioniere ohnehin wächst. 1100 Dienststellen sind aktuell vorgesehen. Konkrete Zahlen über die künftige britische Truppenstärke in Minden lässt sich Williamson nicht entlocken. Auch die Frage nach einem möglichen internationalen Bataillon bleibt diplomatisch unbeantwortet. Nur zwischen den Zeilen klingt dieses Szenario an. Von der Leyen spricht von einer Verzahnung aller Truppenteile, für die mit dem jetzt vereinbarten „Joint Vision Statement“ ein politisch und rechtlich verlässlicher Rahmen geschaffen werde. Die offiziellen Unterschriften unter dieser bilateralen Erklärung leisten von der Leyen und Williamson nach dem Minden-Besuch auf dem Truppenübungsplatz Sennelager.mt



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