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Heizungsanlage in Flammen: 40 000 Euro Schaden / Weitere Einsätze für die örtliche Feuerwehr

Brand bereitet Bisperodern böse Bescherung

Bisperode (tis). Eine böse Überraschung erlebte eine fünfköpfige Familie aus Bisperode an der Straße „An der Remte“ am Morgen des 2. Weihnachtstages. Ihre Heizungsanlage in einem Zwischengebäude stand in Flammen. Das Feuer richtete einen Sachschaden von rund 40 000 Euro an, verletzt wurde glücklicherweise bei diesem Brand niemand.

veröffentlicht am 27.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:21 Uhr

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Der 45-jährige Hausbesitzer hatte um kurz vor halb Zehn verdächtige Geräusche von seiner holzbefeuerten Heizungsanlage, die in einem Zwischentrakt zwischen Wohn- und Nebengebäude untergebracht ist, vernommen.

Als er nach dem Rechten schaute, entdeckte er die starke Rauchentwicklung aus Lüftungsschlitzen und Flammen im Bereich eines Durchlauferhitzers der Heizung. Sofort verständigte der 45-Jährige die Feuerwehr und unternahm erste eigene Löschversuche mit dem Gartenschlauch.

Um 9.30 Uhr wurden die Feuerwehren Bisperode und Diedersen alarmiert. Ein Löschtrupp, ausgerüstet mit Atemschutz, hatte das Feuer in dem Heizungsraum schnell unter Kontrolle.

Der Brand hatte aber schon auf die Dachkonstruktion übergegriffen, auch die Isolierung des Wasserspeichers war abgebrannt. Ein Übergreifen auf andere Gebäude wurde verhindert.

Um 9.48 Uhr wurde noch die Feuerwehr Coppenbrügge hinzugerufen, um mithilfe ihres Überdruckbelüfters giftige Rauchgase, die in das Wohngebäude gezogen waren, ins Freie zu befördern.

Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte unter Leitung von Gemeindebrandmeister Walter Schnüll für rund 90 Minuten im Einsatz.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass vermutlich ein technischer Defekt in der Elektrik des Durchlauferhitzers der erst sechs Monate alten Heizungsanlage das Feuer ausgelöst hatte.

Der Schaden an der Anlage und dem Gebäude wird auf 40 000 Euro geschätzt. Die Familie mit zwei Kindern und einer Großmutter muss aber glücklicherweise auch an Silvester und Neujahr nicht im Kalten sitzen, da das Gebäude auch noch über eine ölbetriebene Reserveheizung verfügt.

Die Mitglieder der Feuerwehr Bisperode waren bereits an Heiligabend und am 2. Weihnachtstag jeweils in den frühen Morgenstunden mit Ortsbrandmeister Rüdiger Schellberg und einigen Kameraden im Einsatz. Beide Male gab es einen Wasserschaden in zwei Häusern an der Voremberger Straße.

Dort mussten Türen geöffnet und Wasser aus dem Keller gepumpt werden. Auch der Jugendraum in Bisperode war von dem Wasserschaden betroffen.

Gemeindebrandmeister Walter Schnüll erkundet die Brandstelle. Die Heizungsanlage, die in einem Zwischentrakt zwischen Wohn- und Nebengebäude untergebracht ist, hatte plötzlich in Flammen gestanden.

Foto: tis



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