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Kindergärten sollen neuen Anforderungen gerecht werden / Kommunen starten Pilotprojekt

Bloß keinen Einheitsbrei

Hessisch Oldendorf/Rinteln. Vielen Krippen und Kindergärten fehlt es an Klasse. Um den guten Standard in kommunalen Einrichtungen in Rinteln, Hessisch Oldendorf und im Auetal auf ein Niveau zu bringen, haben die Bürgermeister der drei Kommunen Karl-Heinz Buchholz, Harald Krüger und Thomas Priemer eine Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten gestartet (wir berichteten). Die Leitung des Pilotprojekts hat Denise Fischer vom Familienzentrum Rolfshagen. 24 Kindertagesstätten beteiligen sich an dem Projekt – darunter zwölf in Hessisch Oldendorf. „Kindertagesstätten sind schon lange nicht mehr nur Betreuungseinrichtungen, sondern auch Bildungseinrichtungen. Nie zuvor wurden Kinder so lange außerhalb der eigenen Familie betreut. Dies stellt die Politik, die Gesellschaft und auch uns als Träger vor eine verantwortungsvolle Aufgabe. Dieser können wir nur durch qualifizierte Fachkräfte und das Schaffen entsprechender Rahmenbedingungen Rechnung tragen“, erläutert Priemer. „Eltern sind sehr kritisch, wenn es um die Auswahl der richtigen Kindertagesstätte geht. Da spielen nicht nur die angebotenen Betreuungszeiten oder die Länge des Anfahrtweges eine entscheidende Rolle, sondern auch die Qualität der Erzieherinnen“, weiß Krüger. „Mit der Qualitätsoffensive wollen wir einen hohen Standard erlangen. Wir wollen es den Eltern aber auch erleichtern, die geeignete Betreuungsart und Einrichtung zu finden.“

veröffentlicht am 17.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:21 Uhr

Autor:

Peter Blaumann


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