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Städte- und Gemeindebund begrüßt Vorschlag

Beitragsfreie Kita-Plätze?

HAMELN-PYRMONT. Der Kreisverband Hameln-Pyrmont des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes begrüßt den Vorschlag von Ministerpräsident Stephan Weil, die Elternbeiträge für den Kiga-Besuch abzuschaffen.

veröffentlicht am 18.01.2017 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 21:30 Uhr

Werden Kiga-Plätze für Eltern bald beitragsfrei? Der Kreisverband des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes begrüßt diese Idee.
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Die Kinderbetreuung könnte für Eltern kostenfrei werden – für den Fall eines Wahlsieges bei der Landtagswahl 2018 hat Ministerpräsident Stephan Weil, zugleich SPD-Landesvorsitzender, angekündigt, die Elternbeiträge für Kinder ab drei Jahren durch das Land tragen zu lassen. Diesen Vorschlag begrüßt der Kreisverband Hameln-Pyrmont des Städte- und Gemeindebundes, wie der soeben wiedergewählte Geschäftsführer Hans-Ulrich Peschka (CDU) sagt. Bisher ist nur das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung für die Eltern beitragsfrei. Die SPD schlägt vor, dass das Land ab 2018 zunächst das mittlere Kindergartenjahr finanziert und im nächsten Schritt zusätzlich auch das erste Jahr.

Dabei müssten aber auch die Kommunen bei den Betriebskosten für die Kinderbetreuungsstätten entlastet werden, fordert Peschka, der Bürgermeister von Coppenbrügge ist.

„Wir könnten uns vorstellen“, so Peschka, „dass das Land uns die Betriebskosten erstattet, und wir entlasten die Eltern von ihren Beiträgen“.

Auch das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr müsste betrachtet werden, das für die Kommunen bisher nicht kostenneutral erstattet werde, sagt Peschka. Aktuell zahle das Land lediglich eine Pauschale. Diese liege beispielsweise bei 160 Euro für einen Ganztagsplatz.

Die Eltern würden zwar von den Kinderbetreuungskosten freigestellt, aber die Städte und Gemeinden müssten trotzdem zahlen, kritisiert auch der neugewählte Vorsitzende des Kreisverbandes, Karl-Heinz Grießner (SPD).



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