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Entscheidung über Schulausfall läuft als Kettenreaktion ab / Alle Möglichkeiten werden genutzt

Beim Landkreis braucht man Frühaufsteher

Hameln-Pyrmont (CK). Lange Gesichter gestern bei den Schülerinnen und Schülern im Landkreis Hameln-Pyrmont: Sie mussten wieder zur Schule. Noch am Tag zuvor hatten die Mädchen und Jungen einen unterrichtsfreien Tag genießen dürfen, weil stellenweise keine Busse fuhren und der Landkreis deshalb offiziell „schulfrei“ gegeben hatte. Doch wie kommt eine solche Entscheidung eigentlich zustande?

veröffentlicht am 14.12.2012 um 15:42 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:21 Uhr

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„Es gibt ganz bestimmte Ablaufpläne im Winter“, sagt Sandra Lummitsch, Pressesprecherin der Kreisverwaltung. Und die setzen gewissermaßen eine Kettenreaktion in Gang. Erstes Glied in dieser Kette sind die Öffis beziehungsweise die Leitstelle. „Wenn die ersten Busfahrer feststellen, dass auf den Straßen nichts mehr geht, melden sie das der Leitstelle. Und die wiederum meldet an Martina Kurth-Harms, die kommissarische Dezernatsleiterin, die innerhalb der Verwaltung dafür zuständig ist.“ Oder aber die Polizei meldet über die Leitstelle. „Wir verlassen uns auf jeden Fall auf die Akteure vor Ort“, sagt die Pressesprecherin.

Ist es auf den Straßen im Landkreis zu glatt, ist es für Martina Kurth-Harms vorbei mit der Nachtruhe. Gegen vier Uhr bekommt sie telefonisch eine erste Einschätzung der Lage; vorgestern war es allerdings „schon“ sechs Uhr, als sie von den Straßenverhältnissen erfuhr und sich dafür entschied, die Schule ausfallen zu lassen. „Wenn keine Busse fahren, sind ja auch keine Kinder da“, so Lummitsch zur Begründung. Und wie erfahren Eltern und Kinder davon? „Die Meldung geht sofort zur Polizeidirektion nach Göttingen und über deren Verteiler an alle Radiostationen. Inzwischen informiert der Landkreis aber auch über moderne Kommunikation wie SMS unter anderem die Schulleiter und seit gestern auch die Dewezet, die die Meldung dann sofort auf ihrer Internet-Seite platziert. Lummitsch: „Wir nutzen sämtliche Möglichkeiten, um Betroffene zu informieren. Das geht ruck-zuck.“ Und die Schüler selbst wüssten in aller Regel bei Schulausfall auch sofort Bescheid: „Die informieren sich gegenseitig, über SMS oder über Facebook“, weiß sie.



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