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Zehn Verdachtsmomente ermittelt

Baustellen auf Schwarzarbeit kontrolliert

Hameln-Pyrmont: Aktionstage gegen Schwarzarbeit in Niedersachsen.Kontrolliert wurden 13 Baustellen in Ohr, Emmern, Kirchohsen, Hagenohsen, Hämelschenburg, Amelgatzen und Bad Pyrmont. Dabei wurden 45 Personen von 17 Firmen angetroffen und überprüft, zehn Verdachtsmomente wurde laut Kreis aufgedeckten.

veröffentlicht am 22.04.2016 um 16:44 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Wie in den vergangenen Jahren war der Schwarzarbeitsermittler des Landkreis Hameln-Pyrmont gemeinsam mit Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls anlässlich einer landesweiten Aktion zur Bekämpfung der Schwarzarbeit unterwegs. Kontrolliert wurden 13 Baustellen in Ohr, Emmern, Kirchohsen, Hagenohsen, Hämelschenburg, Amelgatzen und Bad Pyrmont.

Dabei wurden 45 Personen von 17 Firmen angetroffen und überprüft, wobei nach Angaben des Landkreises zehn Verdachtsmomente aufgedeckt wurden. Die Verstöße gegen die Tarifbestimmungen werden dabei ebenso weiter verfolgt wie solche gegen die Gewerbe- und Handwerksordnung, die gesetzlich vorgeschriebene Personalausweispflicht und die Aufenthaltsbestimmungen der EU.

Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten, drohen den Betroffenen empfindliche Bußgelder. Der Landkreis verweist auf die schädlichen Auswirkungen von Schwarzarbeit: Sie verhindere die Entstehung neuer Arbeitsplätze, hemme den Abbau der Arbeitslosigkeit und stelle ein Problem der sozialen Allgemeinpflicht dar. Zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze und zum Schutz des heimischen Handwerks sei die Bekämpfung von Schwarzarbeit von außerordentlicher Bedeutung.

„Das Ergebnis der aktuellen Überprüfungen, wonach eine leichte Zunahme der Verstöße gegenüber der letzten Kontrolle festzustellen ist, bestätigt die behördlichen Intensionen, die Kontrollen gegen Schwarzarbeit auch zukünftig konsequent durchzuführen“, betont Sandra Lummitsch, Pressesprecherin der Kreisverwaltung.

Im Kampf gegen illegale Beschäftigung setzen Fahnder bundesweit stärker auf „risikoorientierte“ Prüfungen statt auf Masse. So ging im Zuge der neuen Strategie die Zahl der Schwarzarbeit-Kontrollen um etwa 30 Prozent auf 400 000 zurück. Gleichzeitig sei die Zahl der Strafverfahren aber um etwa 3000 auf mehr als 106 000 gestiegen. Die aufgedeckte Schadenssumme habe sich auf fast 820 Millionen Euro belaufen – nach 795 Millionen Euro im Jahr 2014. red/dpa



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