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Ende August lädt der NABU in vielen Orten zu nächtlichen Ausflügen, Vorträgen und Festen ein

„Batnight“ – Exkursionen zu Fledermäusen

Hameln-Pyrmont. Nur weil sie den Teufel im Leibe haben, können Fledermäuse in tiefdunkler Nacht mit rasender Geschwindigkeit durch die Lüfte kreisen, ohne anzustoßen: Diese Erklärung reichte dem Naturforscher und Bischof von Padua, Lazzaro Spallanzani, Ende des 18. Jahrhunderts nicht mehr und er begann, mit Fledermäusen zu experimentieren. Aus heutiger Sicht mit rüden Methoden: Er stach den Versuchstieren die Augen aus, um so nachzuweisen, dass die blinden Fledermäuse ebenso geschickt Hindernisse umflogen und bei der Jagd erfolgreich waren wie unversehrte Tiere. Fledermäusen, denen er die Ohren verschloss, verloren allerdings ihre erstaunlichen Fähigkeiten. Kurz vor seinem Tode notierte er dann den Satz: „Kann man mit den Ohren sehen?“ Erst 200 Jahre später gelang die endgültige Aufklärung des Phänomens: Harvard-Student Donald Griffin entdecke 1930 zusammen mit dem Physiker G. W. Priece die Ultraschallrufe der Fledermäuse.

veröffentlicht am 25.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

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