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Aufregung! Unbekannter Helikopter kreist über AKW

Grohnde (ube). Das minutenlange Kreisen eines Hubschraubers über dem Kernkraftwerk Grohnde während einer Fukushima-Gedenkveranstaltung am 26. April sorgte für Aufregung. Der Fall beschäftigt Atomkraftgegnern, die Deutsche Flugsicherung und das Luftfahrbundesamt – und löste Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln aus.

veröffentlicht am 21.06.2012 um 22:07 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:21 Uhr

Über Stunden kresite dieser Hubschrauber über dem AKW.
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Grohnde (ube). Das minutenlange Kreisen eines Hubschraubers über dem Kernkraftwerk Grohnde während einer Fukushima-Gedenkveranstaltung am 26. April sorgte für Aufregung unter den versammelten Atomkraftgegnern, beschäftigte die Deutsche Flugsicherung und das Luftfahrbundesamt – und löste Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln aus.

Eine Frage beschäftigte Demonstranten und Polizisten seinerzeit gleichermaßen: Wer ist in die Flugverbotszone eingedrungen – und warum? Die Objektsicherung des Kernkraftwerks hat den Überflug laut e.on-Kernkraft registriert und protokolliert. Mehr konnten die Sicherheitskräfte wohl nicht tun. Was hätten Polizei und Objektschutz auch gegen das unidentifizierte Flugobjekt unternehmen sollen?
Die Hamelnerin Hannelore Plate, die sich seit mehr als 35 Jahren in der Anti-AKW-Bewegung engagiert, grübelt seit dem Vorfall, der ausgerechnet am Tschernobyl-Tag passierte, vor allem darüber nach, „warum die Vernebelungsanlage des Atomkraftwerks nicht angesprungen“ ist. Sie leitet daraus ab, dass es mit der viel gepriesenen Sicherheit in Grohnde nicht so weit her sein kann. Auch zum Motiv des bislang unbekannten Piloten macht sich die Seniorin so ihre Gedanken. „Wollte hier jemand demonstrieren, dass er sich alles erlauben kann und Gesetze für ihn keine Gültigkeit haben? Oder war es einfach nur jemand, der Spaß am Risiko hatte und für den Verantwortung ein Fremdwort ist?“ Inzwischen gibt es auf die Fragen eine erste Antwort: Der Helikopter sei in Grohnde im Einsatz gewesen, um Überlandleitungen zu kontrollieren, erfuhr die Dewezet aus Kreisen der Ermittlungsbehörden. Der Polizeiinspektion Hameln ist es gelungen, die Maschine zu identifizieren. Der Hubschrauber, so die Staatsanwaltschaft Hannover, sei auf eine Firma in Slowenien zugelassen.

Mehr zum Thema gibt's in der Dewezet.



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