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Der Februar war wärmer und sonniger als normal

Atlantiktief vertreibt das Frühlingswetter

HAMELN-PYRMONT. Das frühlingshafte Wetter ist erst einmal vorbei: Sturmtiefs vom Atlantik bescheren dem Weserbergland in nächster Zeit sehr wechselhaftes und windiges Wetter, wie aus der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes hervorgeht. Teils soll es kräftig regnen, teils aber auch die Sonne rauskommen. Die Temperaturen liegen für die Jahreszeit anfangs noch zu hoch, bevor es in der kommenden Woche wohl merklich kühler wird.

veröffentlicht am 06.03.2019 um 12:40 Uhr

Südwestliche Winde drücken am Donnerstag zunächst einen Schwall Frühlingsluft in die Region. Dabei werden elf bis zwölf Grad erreicht. In den nächsten Tagen sagt die Prognose milde neun Grad voraus. Dazu fällt aus dichten Wolken zeitweise Regen. Vor einem ungemütlichen Wochenende bietet der Freitag eine Auszeit: Trockene Wolken und Sonnenschein wechseln sich ab. Mit maximal neun oder zehn Grad bleibt es unverändert mild, aber auch ziemlich windig. Am Wochenende ist die freundliche Phase vorbei. Ein starkes Atlantiktief übernimmt das Kommando.

Es überzieht das Weserbergland mit kräftigen Regen und stürmischen Windböen, bei unveränderten Temperaturen. Auch für die kommende Woche sind die Aussichten wenig rosig. Wetterfronten führen immer wieder Niederschläge und im Verlauf kühlere Luft heran. Damit bleibt der Vorfrühling bis auf Weiteres auf Tauchstation.

Feuchtes Wetter dürfte den Landwirten aber nicht ungelegen kommen – zumal das vergangene Jahr viel zu trocken war. Nachdem die Niederschläge im Dezember und Januar den Wasserhaushalt ein wenig aufbessern konnten, war es damit im Februar schon wieder vorbei. Ursache war ein riesiges Subtropenhoch, das sich zur Monatsmitte von Afrika bis nach Skandinavien ausdehnte. Mit sehr warmer Luft verlieh es dem Frühling im Weserbergland viel zu früh Flügel. Zwei sonnenscheinreiche Perioden von je fünf Tagen in der zweiten Monatshälfte ebneten den Weg für einen der sonnigsten und wärmsten Februarmonate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In der extrem klaren und trockenen Luft kam es vielfach zu enormen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Gleichzeitig sorgten Höchstwerte von 18 bis 19 Grad flächendeckend für neue Monatsrekorde.

Insgesamt setzte der außergewöhnliche warme, sonnige und trockene Februar den Schlusspunkt unter den neunten zu milden Winter in Folge, der, durch ein geringes Schneeaufkommen auffiel.

Die mittlere Temperatur betrug im vergangenen Winter in Hameln 4,1 Grad Celsius – das sind genau zwei Grad mehr als im langjährigen Mittel. Der Februar fiel mit 5,2 Grad sogar 3,1 Grad wärmer aus als normal. Die Sonnenscheindauer bei 159 Prozent des Durchschnittswertes.

red



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