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Gewinner des Sommerabenteuers zu Gast in der AWD-Arena / Seltene Einblicke und Fußballer im Laufschritt

„Alte Liebe“ inklusive: Einmal fühlen wie die 96-Profis

Hannover / Weserbergland (jaj). Über 40 000 Fans singen die Stadion-Hymne „Alte Liebe“, in der Mix-Zone wartet die Mannschaft von Hannover 96 darauf, einlaufen zu dürfen. Nur noch wenige Meter sind es bis zum „heiligen Rasen“ der AWD-Arena. Dieses Gefühl der Anspannung und der Vorfreude, das die Spieler von Hannover 96 vor jedem Heimspiel haben, konnten gestern 40 Gewinner unseres Sommerabenteuers nachfühlen. Die Musik kam zwar nur vom Band, die Ränge waren leer, aber das Gefühl, das war da.

veröffentlicht am 16.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:41 Uhr

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Und dann standen sie endlich vor dem satten Grün. Vor dem Rasen, der durchschnittlich einmal jährlich für rund 125 000 Euro komplett ausgetauscht wird. Aber betreten durften sie ihn nicht. „Zum Schutz des Rasens“, erklärte 96-Mitarbeiterin Jessica Noll, die die Gruppe durch die Arena führte. Denn jeder Tritt auf den Rasen könnte Bakterien einschleppen, die das Grün gefährden – und das will man bei 96 auf jeden Fall verhindern. Nicht die einzige Schutz- und Pflegemaßnahme. Ein eigens eingestellter Greenkeeper kümmert sich ausschließlich um den Rasen, eine 2,8 Kilometer lange Bodenheizung sorgt von Oktober bis März in 30 Zentimeter Tiefe dafür, dass er immer die richtige Temperatur hat und sechzehn Rasensprenger dafür, dass er immer feucht bleibt.

Diese und viele andere Infos hatte Noll zu berichten. So erfuhren die Gewinner beispielsweise, dass die Westtribüne noch aus dem alten Niedersachsenstadion stammt. Sie wurde nicht abgerissen, da das ganze Stadion auf Kriegstrümmern errichtet wurde – und die Westtribüne auf einem acht Meter hohen Trümmer-Wall. „Den abzutragen und zu entsorgen wäre schlichtweg zu teuer gewesen“, verriet sie. Oder dass eine Jahreskarte im Businessbereich, der Platz für 1200 Zuschauer bietet, 2500 bis 4500 Euro kostet. Beheizte Ledersessel außen, einen Sitzplatz innen, Kinderbetreuung, Zutritt ins Spielercafé, in dem sich die Spieler nach dem Spiel eine gewisse Zeit aufhalten müssen, und über fünf Stunden essen und trinken inklusive.

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  • Seltene Möglichkeit: Einmal Platz nehmen auf der Ersatzbank.
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Einblicke gab es auch in die sehr schlicht eingerichtete Gästekabine, ins Mediencafé und in eine der VIP-Lounges, die ab 50 000 Euro im Jahr zu haben sind. Anschließend ging es zum Trainingsplatz, wo aber nur noch wenige Blicke auf die Profis geworfen werden konnten, bevor die Spieler zu einer Laufrunde um den Maschsee aufbrachen.

So warteten die Gewinner dann vor dem Stadion auf die Rückkehr der Profis. Die Stifte griffbereit, Trikots und Bälle fertig präpariert fürs Signieren. Den Spielern stand der Sinn aber eher nach einer Dusche als nach einer Autogrammstunde. Im Laufschritt passierten sie die Wartenden und verschwanden in den Kabinen. Lediglich Trainer Slomka und der wieder fit gewordene Leon Andreasen stellten sich für Autogramme zur Verfügung. Das dafür aber so ausdauernd, dass auch der letzte Wartende noch die ersehnte Unterschrift erhielt. Und nach einer netten „Bitte“ sogar ein Foto mit dem Profi machen durfte.

Weitere Bilder unter dewezet.de.

Der heilige Rasen: Betreten verboten, fotografieren erlaubt.



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