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Alte Heizungen als Luftverschmutzer

Hameln-Pyrmont (wul). 1,32 Millionen Tonnen Kohlendioxid wurden im Jahr 2007 im Landkreis Hameln-Pyrmont ausgestoßen - so das Ergebnis der ersten CO2-Bilanz, die jetzt vorgestellt wurde. Sie dient als Basis, um Ideen zu entwickeln, wie in den acht zum Landkreis gehörenden Städten und Gemeinden der Schadstoffausstoß gesenkt werden kann.

veröffentlicht am 05.10.2009 um 19:33 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

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8,3 Tonnen Kohlendioxid hätten die Hameln-Pyrmonter pro Kopf verursacht - zu viel, findet nicht nur Landrat Rüdiger Butte. Politisch beschlossenes Ziel ist es, den Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken. Als Basis dient die CO2-Bilanz, die der Verein Klima-Bündnis erstellt hat und an der alle Kommunen, Energieversorger, Verkehrsbetriebe, Kommunalverwaltungen und vor allem Schornsteinfeger mitgewirkt haben. Letztere haben alle Daten über private Heizungen und Emissionswerte gemeldet. Ergebnis: Die Anzahl veralteter Gebäude mit schlechter Wärmedämmung ist laut Butte relativ hoch und die Heizungsanlagen sind überdimensioniert. Auch der sogenannte Individualverkehr biete eine weitere Angriffsfläche. Der sei im ländlichen Raum immer relativ hoch. Im nächsten Schritt soll bis April 2010 eine Potenzialanalyse erstellt werden und unter anderem mit den Kommunen zusammen Möglichkeiten der CO2-Reduktion erarbeitet werden.

 

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