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Alles Etikette - oder was verbirgt sich hinter der "Gesundheitsregion"?

Hameln-Pyrmont (ni). SPD, Grüne und Piraten haben bei der Kreistagssitzung am 10. Juli nicht nur die „Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont“ sondern auch noch den „Fairtrade Kreis“ aus der Taufe gehoben. Wohlklingende Namen, aber was verbirgt sich hinter diesen Etiketten?

veröffentlicht am 11.07.2012 um 14:05 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

"Gesundheitsregion", Energieregion", Fairtrade-Kreis": All diese Etiketten kann der Landkreis für sich in Anspruch nehmen, aber welche Potenziale stecken dahinter?
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Bereits seit fünf Jahren ist der Kreis eine „Energieregion“ und verpflichtet sich damit den deutschlandweiten Klimaschutzzielen. Auch „Gesundheitsregionen“ sind längst kein Novum mehr in deutschen Landen. Sie überziehen die Republik von Schleswig-Holstein bis Bayern. Mal stehen Bemühungen um die Ärzteversorgung auf dem platten Land im Vordergrund, mal geht es um die Verzahnung und werbewirksame Vermarktung der Kombination Gesundheit und Wellness.

Die Mehrheitsgruppe spricht in ihrem Antrag zwar von Gründung einer „Gesundheitsregion“, hat tatsächlich aber nur den Landkreis im Auge. Was zumindest verwunderlich ist, zumal es auf regionaler Ebene auf dem Papier bereits eine „Gesundheitsregion“: gibt: nämlich als Bestandteil des „Regionalen Entwicklungskonzeptes“, das die „Regionale Entwicklungskooperation Weserbergland plus“ (REK) – ein Verbund der Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Schaumburg und Nienburg – schon 2008 beschlossen hat. Doch auf der interkommunalen Ebene dümpelt das Projekt seit Jahren vor sich hin. Und geriet offenbar selbst bei gestandenen Politikern in Vergessenheit.

Warum die Politik diesen Beschluss offenbar vergessen hat, was den Landkreis als „Gesundheitsregion auszeichnet und wie so die Mehrheitsgruppe mit ihrem Antrag zum „Fairtrade-Kreis“ eher zum Moralapostel wird, lesen Sie in der Dewezet.

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