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Grüne sehen sich in ihrer Sorge bestätigt

AKW-Strahlung: Streit um Deutungshoheit

Emmerthal (cb). Was Atomkritiker schon länger befürchten, hat das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz nun bestätigt: Die Strahlenbelastung im Umfeld des AKW Grohnde steigt während der jährlichen Revision mit Brennelementewechsel an. Das geht aus der Antwort der Atomaufsichtsbehörde auf eine parlamentarische Anfrage des Landtagsabgeordneten Christian Meyer von den Bündnisgrünen aus Holzminden hervor. Die Interpretation der höheren Strahlenbelastung fällt unterschiedlich aus. Das Ministerium verweist darauf, dass in den vergangenen Revisionen die in der Genehmigung für das Kernkraftwerk Grohnde festgelegten Grenzwerte der Aktivitätsabgaben eingehalten worden seien. Meyer wertet die Zahlen hingegen kritischer. „Der starke Anstieg der Strahlenbelastung insbesondere bei kleinen Kindern ist besorgniserregend“, meint der Abgeordnete. „Die These, dass während der Revision besonders viele radioaktive Stoffe an die Umgebung abgegeben werden, scheint zu stimmen.“

veröffentlicht am 14.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:41 Uhr

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