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44 von 60 Delegierten stimmen für den Sozialdemokraten aus dem Hessisch Oldendorfer Ortsteil Fischbeck

Adomat soll den Wahlkreis 38 holen

FISCHBECK. Dirk Adomat aus dem Hessisch Oldendorfer Ortsteil Fischbeck soll für die SPD bei der Landtagswahl am 14. Januar 2018 den Wahlkreis 38 (Hameln/Hessisch Oldendorf/Rinteln) erobern. Auf der Wahlkreiskonferenz der SPD am Freitag in Fischbeck stimmten 44 der 60 Delegierten (73,3 Prozent) für den 56-jährigen Leiter der Zentralen Vollstreckungsbehörde beim Landkreis Hameln-Pyrmont.

veröffentlicht am 25.03.2017 um 16:15 Uhr

Die Bewerber um die Landtagskandidatur im Wahlkreis 38 (v.l.): Fabian Zörkendörfer, Wilfried Binder und der siegreiche Dirk Adomat.
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Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Wilfried Binder, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Hameln, erhielt 12 Stimmen (20 Prozent), Fabian Zörkendörfer, Oberstudienrat am AEG in Hameln, musste sich mit vier Stimmen (6,6 Prozent) zufriedengeben.

Noch vor Beginn der Vorstellungsrunde der drei Kandidaten hatte Bernd Wübker als Versammlungsleiter bekanntgegeben, dass eine sechsköpfige Findungskommission sich nach der Präsentation der Kandidaten einstimmig für Adomat ausgesprochen hatte. Auch die Vorstände der SPD-Unterbezirke Hameln-Pyrmont und Schaumburg waren mit 14 zu zwei für Adomat.

Ganz vorne auf der Agenda des neuen Landtagskandidaten steht die medizinische Versorgung auf dem Land. „Wir brauchen eine bessere Versorgung mit Ärzten und auch im Krankenhausbereich“, erklärte Adomat. Für die Pflegebereiche müsse sowohl in den Kliniken als auch in den Altenpflegeheimen der Personalschlüssel deutlich verbessert werden. „Die Belastung für die Pflegekräfte ist einfach zu hoch, der Schlüssel ist zu eng“, betonte er, „da muss es zu einer Entspannung kommen.“

In der Bildungspolitik setzt der Sozialdemokrat auf Beitragsfreiheit in den Kindertagesstätten. Das sei eine erster wichtiger Schritt , um die frühkindliche Bildung zu verbessern. Nach der Finanzierung gefragt, erklärte Adomat, das müsse durch Landesmittel geschehen. Bei der Unterrichtsversorgung geht es dem 56-Jährigen vor allem um die Berufsschulen. „Wir stecken da viel Geld in die Infrastruktur und dann fällt an der Eugen-Reintjes-Schule jede sechste Stunde aus. Da müssen mehr Lehrer eingestellt werden.“

Zur Verbesserung der inneren Sicherheit setzt Adomat auf eine größere Polizeipräsenz vor Ort, aber auch auf eine bessere Ausstattung der Polizei. Adomat gestand aber auch ein, dass selbst bei der Einstellung von weiteren 800 Polizeibeamten in Niedersachsen, es im Wahlkreis vielleicht auch nur um die Aufstockung um eine Stelle gehen werde. „Das muss man ehrlicherweise zugeben.“



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