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Abgehängt: Weserbergland fällt wirtschaftlich zurück

Weserbergland (wer). Ein Satz, den niemand zweimal lesen möchte: „Die Region Weserbergland gehört zu den entwicklungsschwächsten Räumen Westdeutschlands.“ So und nicht anders schreibt es Professor Dr. Hans-Ulrich Jung vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) den Landkreisen der Weserregion ins Stammbuch.

veröffentlicht am 11.09.2012 um 16:56 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:21 Uhr

Grafische Darstellung der Entwicklung
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Nicht weniger brisant ist die Schlussfolgerung, die Jung daraus zieht: Der zögerliche Strukturwandel lasse überdurchschnittliche Nachholbedürfnisse bei der Qualifikation von Arbeitskräften erwarten. Im Klartext: Der Fachkräftemangel könnte die in Rückstand geratene Region in Zukunft besonders empfindlich treffen.
Bereits im Mai 2010 hat das NIW die Studie zum Fachkräftebedarf erstellt. Auftraggeber war die Weserbergland AG als operativer Arm der „Regionalen Entwicklungskooperation“ (REK) der Landkreise Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden. Die vier Weser-Anrainer waren gerade dabei, ein Konzept zur Förderung des Fachkräfteangebots zu entwickeln, das empirischer Grundlagen bedurfte. Herausgekommen ist eine Bestandsaufnahme der Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung der letzten 20 Jahre und ein Ausblick auf die kommenden 15 Jahre. Mit zum Teil so besorgniserregenden Ergebnissen, dass sie lieber nur im internen Kreis bekannt gemacht wurden. Die Studie passte schlicht nicht in die Landschaft, die sich gerade anschickte, als aufstrebender, märchenhafter Wirtschaftsraum vermarktet zu werden.
Quintessenz der gutachterlichen Rückschau: Bis 1995 lag die Weser-Region im Vergleich zum niedersächsischen und westdeutschen Trend noch gut im Rennen, ab 1995 aber ist sie ins Hintertreffen geraten.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Dewezet.

 

Die komplette Studie finden Sie hier:



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