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Neuer Netzbetreiber

Ab 1. Januar übernehmen Stadtwerke Hameln weitere Orte

WESERBERGLAND. Die Stadtwerke Hameln übernehmen zum 1. Januar die Stromnetze in Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf, Aerzen und Hessisch Oldendorf und die Gasnetze in Hessisch Oldendorf, Dehmkerbrock und Herkendorf vom bisherigen Netzbetreiber Westfalen Weser Netz GmbH.

veröffentlicht am 28.12.2018 um 17:18 Uhr

Die Stadtwerke Hameln treten anstelle des bisherigen Netzbetreibers Westfalen Weser Netz GmbH in alle Rechte und Pflichten aus den bestehenden Netzanschluss-Verhältnissen ein. Foto: dpa
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Damit haben die seit 2011 laufenden gerichtlichen Auseinandersetzungen gegen die Strom-Konzessionsvergabe der Kommunen Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf, Aerzen und Hessisch Oldendorf ihr endgültiges Ende gefunden.

Der kommunale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hatte gegen die Neuvergabe der Strom- und Gasnetzkonzession der Hameln-Pyrmonter Kommunen eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht in Hannover beantragt. Im August 2016 hatte das Landgericht die Klage der Westfalen Weser abgewiesen. Das Oberlandesgericht Celle (OLG Celle) hatte dann dieses Urteil bekräftigt und die Klage der Westfalen Weser ebenfalls abgewiesen. Damit bestätigte das OLG Celle, dass es sich bei der Vergabe der Strom- und Gaskonzessionen durch die Kommunen um ein entsprechend an den Vergabekriterien orientiertes objektives und diskriminierungsfreies Verfahren gehandelt hat. Bereits seit 2015 sind die Stadtwerke in den Hamelner Ortsteilen Betreiber des Strom-, Gas- und Wassernetzes, das sie ebenfalls nach einer Rechtsfehde von Westfalen Weser Netz übernommen haben.

Die Stadtwerke Hameln GmbH ist somit als rechtmäßiger Sieger der Konzessionsverfahren Strom und Gas für die nächsten 20 Jahre hervorgegangen. Die Stadtwerke treten damit anstelle des bisherigen Netzbetreibers Westfalen Weser Netz GmbH in alle Rechte und Pflichten aus den bestehenden Netzanschluss-Verhältnissen ein. Bei Störungen der Strom- oder Gasversorgung in den oben genannten Gemeinden sind somit die Stadtwerke ab 1. Januar 2019 zuständig.

Zu erreichen ist die Störungsstelle rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr unter Telefon 05151/788-555. Die Haushalte in den neu übernommenen Gebieten erhalten weitere Informationen rund um den Wechsel des Netzbetriebes Anfang 2019 in einem persönlichen Anschreiben.

red



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