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Direktor Bonanni: „Leider darf ich Ihnen darüber keine Auskunft geben“

Übernachtet Obama im Schlosshotel Münchhausen?

Hannover/Weserbergland. Ende April kommt US-Präsident Obama nach Hannover. Wo werden er und sein Tross übernachten? Die Gerüchteküche brodelt - im Gespräch ist auch ein Hotel im Weserbergland.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 10:07 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

Schlosshotel Münchhausen in Schwöbber
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Kommt er? Oder kommt er nicht? Es gibt zwar keine offizielle Bestätigung, weder von US-Behörden noch von der deutschen Polizei. Doch die Frage, ob US-Präsident Barack Obama anlässlich seines Hannover-Besuches im April womöglich im Schlosshotel Münchhausen in Schwöbber übernachten wird, beschäftigt Medien, Polizei und Bevölkerung gleichermaßen.
Fest steht: Barack Obama reist zu seinem Besuch der Industrie-Messe mit einem 650-köpfigen Tross an. Unklar ist derzeit, wo alle Mitarbeiter und Obama selbst unterkommen werden. Im Gespräch sind Nobelherbergen wie das berühmte Hotel Adlon in Berlin, das traditionsreiche Kastens Hotel Luisenhof in Hannover und das märchenhafte Schlosshotel in Schwöbber. Die Obama-Delegation soll bereits alle 68 Zimmer im Schlosshotel Münchhausen angemietet haben. Die Hotelführung will diese Information weder bestätigen noch dementieren – Diskretion gehört zum Geschäftsmodell. Entsprechend sagt der Schlosshotel-Direktor Thomas Bonanni auf Nachfrage der Dewezet lediglich: „Leider darf ich Ihnen darüber keine Auskunft geben. Selbstverständlich würden wir uns über diesen Besuch sehr freuen.“
Das ab dem Jahr 1570 erbaute und 2004 als Fünf-Sterne-Haus eröffnete Schlosshotel eignet sich offenbar aus mehreren Gründen für eine Unterbringung Obamas. Es verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz, grenzt nicht an andere Gebäude und kann von allen Seiten gesichert werden. Zudem hat man dort Erfahrung mit prominenten Gästen. Während der Fußball-WM 2006 residierte das französische Nationalteam in Schwöbber, 2008 feierte Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Christian Wulff hier seine zweite Hochzeit, Komiker Otto Waalkes zählt ebenso zu den Stammgästen wie Pianist Richard Clayderman, und die Scorpions-Rocker sind auch schon mal da gewesen.
Fieberhaft arbeiten die Behörden in Hannover jetzt an Sicherheitskonzepten – auch, wenn es letztlich darauf ankommen wird, was die Sicherheitsexperten aus den USA am Ende sagen. Teams vom Secret Service werden Mitte März in Hannover eintreffen und sich ein Bild vor Ort machen. „Wenn die Präsidentenmaschine ,Air Force One’ in Langenhagen landet, werden wir den Flugverkehr wohl temporär stilllegen“, sagt bereits Flughafensprecher Sönke Jacobsen. Dann werden möglicherweise Kampfflugzeuge den Luftraum überwachen. Federführend für den Obama-Einsatz ist die Polizeidirektion Hannover. Dort herrscht wegen des Besuchs bereits Urlaubssperre. Es werden Sicherheitskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um genügend Schutz zu bieten. „Nach aktuellem Stand haben wir bei der Polizei in Hameln die Information, dass der Präsident in der Region Hannover bleibt. Auch was die Unterkunft betrifft“, sagt Polizeihauptkommissar Jörn Schedlitzki. Dass der US-Präsident in der Region Hannover nächtigen wird, mochte man indes bei der Polizeidirektion Hannover nicht bestätigen. „Egal, wo er unterkommt, sorgen wir für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen“, sagt dazu die Erste Kriminalhauptkommissarin Petra Holzhausen



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