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Über den Nahverkehrsplan kann fünf weitere Wochen diskutiert werden

Hameln-Pyrmont (mafi). Wohin steuert der Busverkehr in Hameln-Pyrmont, wenn die Zahl der Bewohner in den ländlichen Gebieten beschleunigt schrumpfen und die Finanznöte des Staates noch zunehmen werden? Prognosen und Antworten für die Jahre 2012 bis 2016 soll die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes (NVP) geben. Die gut 200-seitige Ausarbeitung durch die Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont stand am Donnerstag im Kreistagsausschuss für Regionalplanung, Verkehr und Bau auf der Tagesordnung.  

veröffentlicht am 31.05.2012 um 18:45 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:41 Uhr

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Hameln-Pyrmont (mafi). Wohin steuert der Busverkehr in Hameln-Pyrmont, wenn die Zahl der Bewohner in den ländlichen Gebieten beschleunigt schrumpfen und die Finanznöte des Staates noch zunehmen werden? Prognosen und Antworten für die Jahre 2012 bis 2016 soll die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes (NVP) geben. Die gut 200-seitige Ausarbeitung durch die Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont stand am Donnerstag im Kreistagsausschuss für Regionalplanung, Verkehr und Bau auf der Tagesordnung.  Hauptautor Carsten Busse, scheidender Chef der „Öffis“ in Hameln, lenkte in seinen Erläuterungen den Blick auf sinkende Schülerzahlen sowie steigende Energie- und Personalkosten; Angebote wie das in Hameln-Pyrmont erfundene Anrufsammeltaxi (AST-Verkehr) und der auf Diskothekenbesucher ausgerichtete Nachtbus „Der Bringer“ seien bereits von den beteiligten Gemeinden aus Kostengründen eingestellt worden. Weitere Einsparbeträge könnten nun allenfalls mit der Lupe gefunden werden, meint Busse. Burkhard Schraps (SPD) sprach von „vielen Widrigkeiten“, mit denen der Busbetrieb zu kämpfen habe. Der vorgelegte Plan schaffe den Spagat zwischen dem, was wünschenswert ist, und dem, was bezahlbar bleibe. Mit der im NVP enthaltenen Unterscheidung zwischen „angebotsorientierten Fahrplänen“, vielfach mit 30-Minuten-Takt, auf den gut frequentierten Hauptrouten und einer rein an der Nachfrage ausgerichteten Bedienung der Nebenstrecken besteht die Gefahr, dass abgelegene Orte mittelfristig ihren Busanschluss verlieren. Weil die Auswirkungen auf die Gemeinden vielfältig sind, meldete der Ausschussvorsitzende Friedel-Curt Redeker (CDU) für seine Fraktion weiteren Beratungsbedarf an. Die Abgeordneten verzichteten deshalb auf eine Beschlussempfehlung. Die Zeit der Meinungsbildung verlängert sich somit bis zur Sitzung des Kreisausschusses am 3. Juli und des Kreistagsplenums eine Woche später. Es sind die Spannungen zwischen hohen Erwartungen an den Busverkehr und finanzieller Machbarkeit, die Carsten Busse jetzt nach elf Jahren für sich eine ruhigere Route suchen lässt. Redeker dankte dem Bus-Chef im Namen des Verkehrsausschusses für sein großes Engagement und seine stets interessanten Vorträge.



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